Juli 2017

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Kenia


Kenia, offiziell die Republik Kenia, ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt im Nordwesten an den Südsudan, im Norden an Äthiopien, im Nordosten an Somalia, im Süden an Tansania, im Westen an Uganda und im Südosten an den Indischen Ozean. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Nairobi, die zweite Millionenstadt ist Mombasa. Die Wirtschaft Kenias ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die größte in Südost- und Zentralafrika.

Kenia erlangte im Dezember 1963 die Unabhängigkeit von Großbritannien. Nach der Verabschiedung einer neuen Verfassung im August 2010 ist Kenia in 47 halbautonome Gebietskörperschaften, sogenannte Countys, unterteilt, in denen jeweils ein gewählter Gouverneur regiert.

Zentral-Mittel-Kenia wird vom Rift Valley durchzogen, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Die höchste Erhebung – der Batian mit 5199m – befindet sich im Mount-Kenya-Massiv. Der tiefste Punkt liegt bei 0m an der 480km langen Küste des Indischen Ozeans; dort sind teilweise Korallenriffe vorgelagert. Die längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Sabaki und Kerio. Im Osten erstreckt sich das Küstentiefland als ein schmaler Saum. Die Küstenlinie wird dabei von Buchten und Lagunen gegliedert. Südlich sind Korallenriffe vorgelagert. Nach Westen schließen sich Hügel- und Tafelländer an.

Die Tier- und Pflanzenwelt Kenias ist sehr groß. Tier- und Pflanzenarten können auf Safari-Touren durch zahlreiche Parks entdeckt werden. Es gibt eine Vielzahl an Nationalparks in Kenia, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo-Nationalpark, der in Tsavo-Ost und Tsavo-West gegliedert ist. Die bekannte Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti, ist formell kein Nationalpark, sondern ein Naturschutzgebiet. Bedingt durch die Herdenwanderungen von Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas, findet man hier besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum. Weitere bedeutende Nationalparks sind Amboseli, Lake Nakuru und Meru. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark in Nairobi, ein kleineres tierreiches Reservat inmitten der Hauptstadt. Wohl nirgends sonst kann man Giraffen und Zebras so dicht vor einer Großstadtskyline beobachten.

Insgesamt leben in Kenia mehr als 40 verschiedene Volksgruppen, die mehr als 50 verschiedene Sprachen und Dialekte sprechen. Die meisten Einwohner Kenias gehören bantusprachigen Volksgruppen an. Zu diesen zählen die Kikuyu (mit rund 22% Bevölkerungsanteil die größte Volksgruppe Kenias), die Luhya (14%), die Kamba (11%), die Kisii (6%), die Mijikenda (5,1%) und die Meru (4,3%). Des Weiteren leben im Nordwesten Kenias nilotische Volksgruppen wie die Kalendjin (mit 12,9% die drittgrößte Gruppe), die Luo (mit 10,5%), die Turkana (2,6%), die Massai (2,2%) und die Samburu (0,6%). Zu den kuschitischsprachigen Völkern im Nordosten des Landes gehören die kenianischen Somali (6,2%) und die Oromo sowie kleinere Gruppen wie die Rendille (0,2%) und die El Molo.

Nach der Volkszählung von 2009 sind 82,6% der Bevölkerung Christen, davon etwa 26% Anglikaner, 23,3% Katholiken, 2,5% Orthodoxe sowie Anhänger der zahlreichen afrikanischen Kirchen. Insgesamt sind 47,4% der Bevölkerung Protestanten. Nur noch knapp 1,6% der Kenianer werden den traditionellen afrikanischen Religionen zugerechnet. Weiterhin gibt es insbesondere an der Küste Muslime der sunnitischen Richtung, die ungefähr 11,1% der Gesamtbevölkerung ausmachen und vor allem in den südöstlichen Küstengebieten leben. Im östlichen Viertel des Landes dominieren muslimische Somali, die etwa die Hälfte aller Muslime Kenias ausmachen. Genauere Zahlen sind umstritten, da eine Unterscheidung zwischen kenianischen Somali und zwischen einer halben und einer Million Flüchtlingen aus Somalia schwierig ist. Daher könnten sie inzwischen bis zu 20% der Bevölkerung ausmachen. Daneben sind 0,1% der Bevölkerung Hindus und 2,4% der Bevölkerung sind konfessionslos.

Zusammengestellt aus Wikipedia

Kenia Kenia
Kenia

Massai Mara

Die Masai Mara (auch Maasai Mara) ist ein Naturschutzgebiet in Kenia. Sie ist Teil der Serengeti und schließt sich nördlich direkt an den Serengeti-Nationalpark (Tansania) an und hat eine Fläche von ungefähr 1510 Quadratkilometern. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von 1500 bis 1650 Meter über dem Meeresspiegel, im Südosten desselben liegen zwei Berge von 2200 Metern Höhe. Der Jahresniederschlag, der sich auf zwei Regenzeiten verteilt, beträgt im Osten 800 und im Westen 1200 Millimeter

Der Name Masai Mara besteht zum einen aus der Bezeichnung des in diesem Gebiet lebenden Volksstammes der Massai. Der zweite Namensteil „Mara“ (aus der Sprache Maa) bedeutet „gepunktet“ oder „gefleckt“. Diese Bezeichnung stellt eine Referenz auf das Erscheinungsbild der Landschaft dar: von oben betrachtet erscheinen die vielen, einzeln stehenden Bäume in der Savanne wie einzelne Punkte.

Die Vegetation wird hauptsächlich durch Grassavanne gebildet. Daneben besteht Busch- und Baumsavanne mit Galeriewald entlang des Maraflusses. Es gibt auch Inselberge.

Masai Mara ist Kenias tierreichstes Reservat, sowohl in Bezug auf die Anzahl der Arten als auch auf die der Einzeltiere. Obwohl es kein typisches Elefantengebiet ist, gibt es gute Bestände derselben. 1973 ging man von 720 Tieren aus, 1977 wurden 703 Exemplare gezählt und in den Jahren 1982 und 1987 waren es 1100 Elefanten. Sie wandern in beiden Richtungen über die Staatsgrenze. Da Kenias Regierung ihren Schauwert für den Tourismus erkannt hat, sind die Bemühungen zur Erhaltung der Elefanten bemerkenswert groß. Von September bis November ziehen Herden aus der Serengeti durch Masai Mara. Die Gnus, Zebras, Thomson-Gazellen und Elenantilopen der Gegend sind für ihre ausgedehnten Wanderungen bekannt, die sie in Abhängigkeit von der Trocken- und Regenzeit unternehmen. Sie durchwandern seit dem Pleistozän im Laufe eines Jahres die komplette Serengeti von Norden nach Süden ins angrenzende Masai Mara und zurück.

Nach den Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007 begaben sich aus Angst vor Übergriffen stetig weniger Touristen in das Naturschutzgebiet. Durch die dadurch entstehenden finanziellen Einbußen konnten die für den Tierschutz verantwortlichen Ranger kaum mehr bezahlt werden, wodurch Wilderei stark zunahm. Dem Auslandsjournal des ZDF vom 28. Mai 2008 zufolge konnten bereits weniger als 50 Prozent des Naturschutzgebietes nur noch tagsüber überwacht werden. Die Tierschutzorganisation „Wildlife Direct“ bezeichnete die Auswirkungen als „katastrophal.

Massai Mara
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Die Massai

Die Massai, Maasai, Maassai oder Masai sind eine ostafrikanische Volksgruppe, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Trotz ihres vergleichsweise kleinen Bevölkerungsanteils sind die Massai wegen ihrer weitgehend beibehaltenen halbnomadischen Lebensweise, ihrer auffallenden Kleidung und ihres Wohngebietes nahe den Nationalparks die vermutlich bekannteste Volksgruppe Ostafrikas

In Ostafrika leben vermutlich etwa eine halbe bis zu einer Million Massai. Ihre tatsächliche Zahl ist sehr ungewiss. Bei Volkszählungen in Kenia geben viele Massai ihre ethnische Herkunft nicht an, da sie Benachteiligungen fürchten; in Tansania wird die ethnische Herkunft bei Volkszählungen nicht berücksichtigt. Die Mehrzahl der Massai lebt im Süden Kenias.

Die Gesellschaft der Massai unterteilt sich in 16 Untergruppen, Iloshon genannt. Vier dieser Untergruppen leben hauptsächlich in Tansania, der größere Teil in Kenia. Das Volk ist vor allem in der Serengeti in Tansania sowie in der Masai Mara und dem Amboseli-Nationalpark in Kenia beheimatet.

Die Sprache der Massai gehört zur nilosaharanischen Sprachfamilie und darin, ebenso wie die Sprache der Samburu, zur Gruppe der nilotischen Sprachen. Die Samburu sind „den Massai verwandt“. Beide Gruppen bezeichnen ihre Sprache selbst als Maa. Viele Massai sprechen außerdem Swahili und Englisch. In Swahili heißen die Massai Mmaasai (Singular) oder Wamaasai (Plural).

Aus der Sprachzugehörigkeit lassen sich auch Schlüsse über die Herkunft der Vorfahren der Massai ziehen. Die Hirtenvölker kamen wahrscheinlich aus dem südlichen Sudan und dem Niltal nach Kenia und Tansania.

Zusammengestellt aus Wikipedia

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Die Tierwelt im Masai Mara National Reserve

Um einige der Tierarten zu nennen, die die Masai Mara bewohnen: Zu den Raubtieren zählen Löwe, Gepard, Schakal, Hyäne, Leopard, Wildhund, Ginsterkatze, Zibetkatze, Servalkatze und Mungos. Zu den Primaten zählen Pavian, Bushbaby und Affen.

Zu den Huftieren zählen Nashorn und Zebra, zu den Paarhufern Büffel, Giraffe, Flusspferd, Warzenschwein, Antilopen (Buschbock, Dik-Dik, Ducker, Elenantilope, Gazellen, Schwarzfersenantilope =Impala, Kuhantilope = Hartebeest, Klippspringer, Kudu, Oribi, Riedbock, Pferdeantilope = roan, Topi, Wasserbock, Gnu = Wildebeest (gesprochen: [wildebiest).

Die "Big Five", die "Großen Fünf", sind Büffel, Elefant, Leopard, Löwe und Nashorn.

Vogelliebhaber können in der Masai Mara fast 500 Vogelarten antreffen, darunter 16 Adlerarten und viele Bussarde und Falken, sechs Geierarten, acht Storcharten, vier Trappenarten (darunter die Riesentrappe, der schwerste flugfähige Vogel der Welt) und neun Nektarvogelarten.

Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve
Tierwelt im Masai Mara National Reserve

Leoparden in der Massai Mara

Leoparden gehören zu den „Big Five“ Afrikas und sind beeindruckend schöne Raubkatzen. Man trifft sie dort an, wo auch große Herden entlangziehen. Häufig lauern sie auf Beute in Bäumen. Sie jagen nachts, müssen ihre Beute aber häufig an stärkere Raubtiere wie Löwen und Hyänen abtreten. Ich wurde Augenzeuge einer solchen Begegnung. Ein Leopard macht sich über seine Beute her. Da erscheint ein Löwe und schon ergreift der Leopard die Flucht.

 In Kenia leben Leoparden in den meisten Nationalparks und Wildreservaten, allerdings sind sie sehr scheu und schwer zu fotografieren, da sie durch ihre Fellzeichnung im Savannengras gut getarnt sind. Ich hatte Glück, nur wenige Meter von mir entfernt beobachtet der „geflüchtete“ Leopard in sicherem Abstand seinen Widersacher den Löwen.

Aus den Reisenotizen von Outback Afrika:

Leopard (Panthera Pardus)

Je nach Lebensraum beträgt die Körperlänge eines Leoparden zwischen 90 und 190 Zentimeter ohne Schwanz, weibliche Leoparden sind deutlich kleiner. Die Tupfen im Fell des Leoparden werden als Rosetten bezeichnet. Es sind offene kreisförmige Flecken, an Pfoten und Kopf kleine kompakte Vollflecken. Die Fellfarbe wird vom Lebensraum bestimmt: je offener die Savanne, desto heller die gelbe Grundfarbe. Bauch und Pfoten sind weißgrundig. Typische Merkmale des Leoparden sind sein großer Kopf, seine gedrungene Körperform und die runden Ohren mit hervorragendem Gehör, die hohe Frequenzen wahrnehmen können. In großen Höhenlagen und im Regenwald gibt es schwarze Leoparden, die nach dem lateinischen Namen „Panthera“ Schwarze Panther genannt werden. Es handelt sich um eine rezessive Genmutation, die hauptsächlich in Malaysia und im Äthiopischen Hochland vorkommt. Die Mutation kann auch bei Jaguaren auftreten, die dann ebenfalls als Panther bezeichnet werden. Leoparden sind genetisch mit Löwen und Jaguaren eng verwandt. Bisher noch nicht eindeutig geklärt ist, ob Schneeleoparden, die im Himalaya und in Russland vorkommen, ebenfalls eine Mutation des Leoparden sind.

Oft trifft man Leoparden in Bäumen oder im Gebüsch an, wo sie Beute auflauern. Sie können gut klettern und auch schwimmen. Leoparden sind wie Löwen bereits vor den ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent heimisch gewesen, wie Funde belegen, ebenso war ihr Fell immer schon eine begehrte Jagdtrophäe. Auch in der Mode ist der „Leoprint“ ab und zu wieder en vogue.

Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara
Leoparden in der Massai Mara

Geparden in der Massai Mara

Man trifft sie in den Savannen der Massai Mara und anderen Nationalparks mit offenen Landschaften an. Geparden sind schnelle Jäger, allerdings sind auch sie den größeren Raubtieren körperlich unterlegen und verlieren oft ihre Beute. Viele Jungtiere erreichen das Erwachsenenalter nicht.

Auf meiner Reise hatte ich das Glück mehrfach Geparden zu beobachten. Einmal sogar als sie auf der Jagd waren und ein junge Gazelle gerissen haben.

Aus den Reisenotizen Outback Afrika:

Geparden (Acinonyx jubatus)

Sie sind die schnellsten Sprinter der Tierwelt und bringen es auf 93 Kilometer in der Stunde, jedoch nur auf kurzen Distanzen. Ihr Körperbau ist auf die schnelle Jagd ausgelegt und unterscheidet sich deutlich von anderen Großkatzen. Der Kopf ist klein, der Körper stromlinienförmig mit langen, dünnen Beinen und einer Länge von 150 Zentimetern plus Schwanz. Männliche und weibliche Geparden sind fast gleich groß. Das Gebiss von Geparden ist im Vergleich zu Löwen und Leoparden eher schwach ausgeprägt, da der Kopf viel kleiner ist. Dafür ist der Brustkorb geweitet, um für schnelle Sprints ein großes Lungenvolumen bereit zu stellen. Geparden jagen ihre Beute durch Hetzjagd, oft jagen zwei bis drei Geparden als Team zusammen (meist sind sie Verwandte). Die Jagd findet tagsüber statt, um den stärkeren Löwen, Leoparden oder Hyänen aus dem Weg zu gehen.

Die Fellzeichnung besteht durchgängig aus kleinen Vollflecken. Am auffälligsten sind die schwarzen „Tränenstreifen“ im Gesicht entlang der Nase als Unterscheidungsmerkmal. Die nächsten genetischen Verwandten des Geparden sind die amerikanischen Pumas und Jaguar, eine kleinere Katzenart, die in Südamerika vorkommt. Im Gegensatz zu anderen Raubkatzen lassen sich Geparden dressieren und zur Jagd einsetzen. Im Mittelalter war dies ein königliches Privileg. Allerdings vermehrten sich Geparden in Gefangenschaft nicht, so dass immer wieder neue eingefangen werden mussten. Sowohl Geparden als auch Leoparden stehen in der Rangfolge der Savannentiere nicht an oberster Stelle. Oft müssen sie die schwer erjagte Beute an Löwen oder Hyänen abtreten, die durch kreisende Geier aufmerksam werden. Die Geparden haben es dabei noch schwerer, denn sie sind nach Hetzjagden körperlich erschöpft und haben zudem durch das kleine Gebiss gegen größere Raubkatzen keine Chance. Die Sterblichkeitsrate des Nachwuchses ist bei Geparden deutlich höher als bei anderen Raubkatzen. Sie stehen unter anderem deshalb auf der Liste der gefährdeten Tierarten. In Zuchtstationen, zum Beispiel in Namibia und Südafrika, wird versucht, eine größere Zahl Jungtiere bis zum Erwachsenenalter durchzubringen und dann auszuwildern.

Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara
Geparden in der Massai Mara

Topi Antilopen

Als Leierantilope oder Halbmondantilope (ursprünglich Damaliscus lunatus) wird ein Artkomplex verschiedener afrikanische Antilopen aus der Gruppe der Kuhantilopen bezeichnet. Die Arten bewohnen nahezu alle Savannengebiete Afrikas südlich der Sahara, sie sind aber heute vielerorts auf Schutzgebiete beschränkt

Das Haarkleid ist oben von dunklem Rotbraun mit purpurnem Glanz, die Beine sind dunkler, ebenso wie Schulter und der Kopf. Die Schulterhöhe beträgt etwa 120 cm, das Gewicht etwa 130 kg. Von beiden Geschlechtern wird ein geringeltes Gehörn getragen. Die beiden Hörner haben eine gemeinsame Basis und erwecken den Eindruck einer Leier oder eines auf dem "Rücken" liegenden Halbmondes; daher rührt der Name dieser Antilope.

Als Grasfresser bevorzugen Leierantilopen die offene Savanne, vor allem Schwemmebenen. Die Tiere können aber auf der Flucht Geschwindigkeiten von 70km/h erreichen. Dabei machen sie charakteristische, heftig nickende Kopfbewegungen.

Leierantilopen leben in kleinen Herden, die aus einem dominanten Männchen und im Schnitt acht Weibchen sowie zugehörigen Jungtieren bestehen. Die jungen Männchen werden im Alter von etwa einem Jahr aus der Herde verstoßen, während junge Weibchen meistens bleiben. In den ersten Lebensjahren finden sich junge Männchen zu Junggesellenverbänden zusammen, die sich auflösen, sobald die Männchen vier Jahre alt sind und damit alt genug, um selbst eine Herde zu führen. Die dominanten Männchen verteidigen ihre Herde gegen Eindringlinge; meistens reichen Drohgebärden aus, um die Rivalität zweier Männchen zu entscheiden; in seltenen Fällen kommt es aber zu ernsthaften Kämpfen unter Einsatz der Hörner. Männchen, die dabei aus ihrer Herde vertrieben werden, beschließen ihr Leben als Einzelgänger.

Topi nutzen Aussichtspunkte, wie Termitenhügel, um einen guten Blick auf ihre Umgebung zu bekommen.

Zusammengestellt aus Wikipedia

Topi Antilopen

Nashörner in der Massai Mara

Nach langem Suchen im Wildreservat und mit viel Geduld habe ich es geschafft mit Hilfe von meinem Fahrer James Nashörner in freier Wildbahn zu sehen. Gut getarnt lagen sie im Busch. Doch James hat sie mit seinen „Adleraugen“ aus der Ferne entdecken können. Wir hatten Glück. Nach dem Regen kamen sie aus dem Busch in die Savanne um frisches, saftiges Gras zu fressen. Nicht weit weg kam dann noch ein Ranger dazu, der alles genau im Blick behalten wollte um die Tiere zu schützen. Trotz der Entfernung war es toll die Tiere mit dem Fernglas zu beobachten.

Aus:Kenia Safari:

Das Nashorn gehört schon seit rund sechzig Millionen Jahren zu den Erdbewohnern. Allerdings sind von 170 Nashornarten nur fünf Arten übrig geblieben. In Kenia gibt es zwei vom Aussterben bedrohte Arten: das Spitzmaulnashorn und das Breitmaulnashorn. Ein ausgewachsenes Nashorn erreicht ein Gewicht von zwei Tonnen. Trotz dieses Gewichts können Nashörner recht schnell traben und eine Geschwindigkeit von 45km/h erreichen. Das wohl auffälligste Merkmal dieser Tiere ist das Horn, das aus Keratin besteht. Keratin ist auch Bestandteil der menschlichen Fingernägel und das Horn wächst nach Verletzungen genauso nach, wie ein Fingernagel. Jährlich wächst das Horn ungefähr sechs Zentimeter.

Ein männliches Nashorn ist ein Einzelgänger, während sich die Weibchen manchmal zu Herden von wenigen Tieren zusammenschließen. Ein Nashorn kann nicht gut sehen, dafür aber ausgesprochen gut riechen und hören. In der Dämmerung und in der Nacht ist das Nashorn aktiv. Tagsüber wird man es meistens schlafend vorfinden. Allerdings kann es sehr schnell werden, wenn man ihm zu nahe kommt. Dann greifen Nashörner an, was durchaus tödlich enden kann. Wenn ein Weibchen zur Fortpflanzung bereit ist, finden Kämpfe unter den männlichen Tieren statt. Der Gewinner wird dann das Weibchen umwerben und sich mit ihr paaren. Die Tragzeit der Nashörner dauert zwischen fünfzehn und achtzehn Monaten. Nach der Geburt bleibt das Jungtier circa zweieinhalb Jahre bei seiner Mutter. Gebärt die Mutter in dieser Zeit ein weiteres Kind, wird sie das ältere verjagen.

Ein Nashorn ernährt sich von Pflanzen und bevorzugt Blätter, Gräser und manchmal auch Früchte. Je nach Alter, Geschlecht und Art frisst das Nashorn 33 bis 115 Kilogramm täglich.

Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Der Grund für das Aussterben liegt vor allem darin, dass Wilderer Jagd auf diese imposanten Tiere machen. Das Horn gilt in Asien als Potenzmittel und wird für viel Geld gehandelt. 1950 gab es in Kenia noch etwa 20.000 Nashörner. Durch die Wilderei reduzierte sich der Bestand drastisch, sodass sich bis 1980 die Zahl auf dreihundert Tiere reduzierte. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen zum Schutz der Nashörner, gibt es heute wieder mehr als sechshundert Tiere.

Nashörner in der Massai Mara

Elenantilope in der Massai Mara

Die Elenantilope (Taurotragus oryx), auch Eland genannt, ist eine in Afrika lebende Antilope. Gemeinsam mit der Riesen-Elenantilope, die zwar nicht größer ist, aber längere Hörner hat, bildet sie die Gattung der Elenantilopen.

Charakteristisches Merkmal dieser Art sind die eng gedrehten, geraden Hörner, die bei beiden Geschlechtern vorhanden sind, die „Schulterbeule“ sowie die 2 bis 15 hellen Querstreifen auf dem Oberkörper. Das Haarkleid ist gelbbraun oder fahl und verfärbt sich bei älteren Tieren an Hals und Schultern blaugrau. Bei ausgewachsenen Männchen entwickeln sich eine Wamme sowie ein Haarbüschel an der Stirn.

Mit einem Gewicht zwischen 500 und 1000 Kilogramm und einer Körperlänge von zwei bis drei Metern ist sie die größte Antilopenart. Die Schulterhöhe beträgt im Schnitt 1,5 Meter. Damit ist die Elenantilope so groß wie ein Rind, macht aber einen schlankeren Eindruck.

Elenantilopen leben in den offenen Ebenen, trockenen Savannen sowie den bergigen Graslandschaften Ost-, Zentral- und Südafrikas.

Obwohl sie in der Regel gemächliche Tiere sind, können Elenantilopen bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell laufen. Sie sind außerdem als sehr gute Springer bekannt. Während sie in der Tageshitze im Schutz eines Baums oder Gebüschs ruhen, werden sie zur Dämmerung aktiv. Sie sind Laubfresser, ernähren sich aber auch gelegentlich von Gras und graben mit den Vorderhufen Knollen und Wurzeln aus.

Die Herden bestehen im Schnitt aus 25 Tieren, können aber unter günstigen Bedingungen bis zu 700 Individuen umfassen. Die größten Herden scheinen aber nur zeitweise Zusammenschlüsse ohne feste Bindung zu sein. Normalerweise bestehen Herden aus einem ausgewachsenen Bullen sowie aus mehreren Kühen, jungen Männchen und Jungtieren. In seltenen Fällen kann eine Herde mehr als ein ausgewachsenes Männchen beinhalten; dann wird früh die Rangordnung ausgefochten. Dafür werden die Hörner gegeneinander gestoßen, was zu schweren Verletzungen führen kann.

Auf die hohen Temperaturen ihrer Umwelt sind sie perfekt eingestellt: Während der Trockenzeit steigt ihre Körpertemperatur um sieben Grad. Damit vermeiden sie einen durch Schwitzen verursachten Wasserverlust.

Elenantilopen sind wahrscheinlich leicht zu domestizieren. Ihre Milch hat verglichen mit Kuhmilch den dreifachen Fett- und den doppelten Proteinanteil. Außerdem ließen sich Fleisch und Haut nutzen. Doch erst im ausgehenden 20. Jahrhundert wurden Domestikationsversuche unternommen, und bisher finden sie in bescheidenem Ausmaß statt. Da Elenantilopen gegenüber dem Menschen genügsam und nicht aggressiv auftreten, könnte den Versuchen aber letztlich Erfolg beschieden sein.

Die häufigste Interaktion zwischen Menschen und Elenantilopen ist allerdings die unkontrollierte Bejagung, durch die das Tier in weiten Gebieten seines Verbreitungsgebiets selten geworden ist. Am häufigsten sind Elenantilopen in der Serengeti, wo die Population schätzungsweise 7000 Tiere umfasst.

Elenantilope in der Massai Mara

Gnus in der Massai Mara

Die Gnus (Connochaetes, das einzelne Tier das Gnu, entweder Bulle oder Kuh) sind eine Gattung afrikanischer Antilopen, die in großen Herden leben und zur Gruppe der Kuhantilopen gehören. Ursprünglich wurden als Arten innerhalb dieser Gattung nur das Weißschwanzgnu und das Streifengnu unterschieden. Mittlerweile wird den zuvor als Unterart des Streifengnus eingeordneten Östlichen Weißbartgnus, Weißbindengnus und Serengeti-Weißbartgnus ebenfalls ein Art-Status zugebilligt. Der Bestand betrug zu Beginn des 21. Jahrhunderts rund 1,5 Millionen Gnus. Die häufigste Art ist das Serengeti-Weißbartgnu mit 1,3 Millionen Individuen, der Verbreitungsschwerpunkt der Gattung liegt entsprechend im Osten Afrikas. Die seltenste Art ist das Östliche Weißbartgnu, dessen Bestand zwischen 6000 und 8000 Tieren beträgt.

Der Kopf und die Hörner der Gnus haben rinderartige Merkmale. Die Hörner sind kurz, kräftig und bei beiden Geschlechtern vorhanden. Bullen der größeren Gnuarten können ein Körpergewicht von bis zu 250 Kilogramm erreichen, Bullen des Weißschwanzgnus als die kleinste Gnuart erreichen ein Körpergewicht von 180 Kilogramm. Das Körpergewicht der Weibchen beträgt beim Streifengnu zwischen 190 und 215 Kilogramm, den Serengeti-Weißbartgnus dagegen 140 bis 180 Kilogramm und beim Weißschwanzgnu durchschnittlich 155 Kilogramm.

Die Fellfarbe ist je nach Art unterschiedlich. Streifengnus haben ein dunkel schiefergraues Fell mit auffälligen Längsstreifen, die hellste Art ist dagegen das Serengeti-Weißbartgnu mit einem rotbräunlichen Fell.

Der Sexualdimorphismus bei Gnus ist nur gering ausgeprägt. Diese Eigenschaft wird bei einer Reihe von afrikanischen Antilopenarten beobachtet, die in einem Herdenverband leben und häufig auch weite Wanderungen unternehmen. Vermutet wird, dass der geringe Geschlechterunterschied es männlichen Tieren erlaubt, in der Herde zu leben, ohne dass dies zu einer erhöhten Aggressivität mit anderen männlichen Tieren des Herdenverbands führt ermöglicht insbesondere heranwachsenden männlichen Tieren, im Schutz der Herde zu leben.

Das Verbreitungsgebiet der Gnus erstreckt sich über den Südosten und Süden Afrikas. Das nördlichste Verbreitungsgebiet befindet sich knapp südlich vom Äquator in Zentralkenia und erstreckt sich, abgesehen von der Demokratischen Republik Kongos über alle Staaten des Subkontinents. Der Oranje und der Übergang von der Baumsavanne zum gemäßigten Klima des Highveld stellen die südliche Verbreitungsgrenze dar. Das auf der baumlosen Ebene des Highveld lebende Weißschwanz-Gnu ist die Gnu-Art mit dem südlichsten Verbreitungsgebiet. Trotz dieses sehr weiträumigen Verbreitungsgebietes liegt das Hauptvorkommen in der Serengeti. Dort leben heute rund 85 Prozent des weltweiten Gnu-Bestands, nachdem die Bestandszahlen in den anderen Regionen des Verbreitungsgebietes seit Beginn des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen sind.

Zusammengestellt aus Wikipedia

Gnus in der Massai Mara
Thomson Gazellen in der Massai Mara

Zebras in der Massai Mara

Während der Reise habe ich viele Zebras beobachten können. Am spannendsten war es an einem frühen Morgen. Einzelne klein Verbände sammelten sich am Mara River zu einer Herde von ca. 400 Tieren. Sie wollten den Fluss überqueren. Die Krokodile brachte sich schon links und rechts der Furt in Stellung. Auf der an der Seite des Ufers wartete schon ein Rudel Löwen. Mehrfach stupsten sich die vorderen Tiere an, los zu marschieren. Aber am Ende entschied ein Leittier es nicht zu wagen und trabte zurück. Daraufhin löste sich die große Herde auf. Nach 4 Minuten waren alle Tiere in der Weite der Savanne wieder verschwunden. Obwohl ich die Flussüberquerung gern gesehen hatte: Dieses Erlebnis war auch beeindruckend.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Als Zebra werden die drei Arten Grevyzebra (Equus grevyi), Bergzebra (Equus zebra) und Steppenzebra (Equus quagga) aus der Gattung der Pferde (Equus) bezeichnet. Untersuchungen von aDNA legen nahe, dass Zebras kein natürliches Taxon bilden. So sind Bergzebras eher mit dem afrikanischen Wildesel verwandt und Grevyzebras der Gruppe des Kiang und asiatischen Esels zugehörig. Demzufolge ist das charakteristische Streifenmuster entweder mehrmals konvergent entstanden (es ist auch bei anderen Wildpferden in Ansätzen zu sehen und bei einigen Zebraformen, wie dem Quagga, nur zum Teil vorhanden oder von einem gemeinsamen Vorfahren vererbt und bei den verwandten anderen Wildeseln wieder verloren gegangen.

Als Portugiesische Seefahrer Ende des 15. Jahrhunderts erstmals Zebras bei ihren Entdeckungsfahrten in Afrika sahen, fühlten sie sich an die iberischen Wildpferde erinnert, die sie in Portugal Zebros nannten, und die ebenfalls schwarze Streifen zeigten. Fortan nannten sie diese Pferde Zebras.

Zebras erreichen eine Kopfrumpflänge von 210 bis 300 Zentimetern, der Schwanz wird 40 bis 60 Zentimeter lang und die Schulterhöhe beträgt 110 bis 160 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 180 und 450 Kilogramm. Das Grevyzebra ist das größte Zebra und die größte wildlebende Pferdeart. Sie sind durch ihre typische Streifenzeichnung charakterisiert, unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Äußeren.

Für die evolutionäre Entwicklung der Streifen gibt es mehrere Erklärungsversuche. Zum einen wurde unter anderen von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace vermutet, sie könnten im hohen Gras oder bei heißer, flimmernder Luft als Tarnung wirken. Es ist auch denkbar, dass durch die Streifenzeichnung die Umrisse der einzelnen Tiere nicht mehr so gut erkennbar sind. Da Zebras in Herden leben, könnte es dadurch für Räuber erschwert werden, sich ein einzelnes Beutetier herauszusuchen. Diese Deutung wurde jedoch weitgehend widerlegt, denn in einer Entfernung, in der das Streifenmuster optisch erkennbar wäre, hätten Raubtiere die Beute bereits gewittert und gehört. Eine optisch verminderte Erkennbarkeit der Konturen gäbe es nicht. So meinte Tim Caro: „Wir haben keinerlei Hinweise dafür gefunden, dass die Streifen irgendeinen Tarneffekt gegenüber Raubtieren vermitteln ... Wir halten deshalb die Hypothese, die schon von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace angeführt wurde, für falsch“.

Einer weiteren Theorie zufolge bildeten sich die Streifen zur Tarnung vor Tsetsefliegen und Bremsen. Diese Insekten, die die gefährliche Schlafkrankheit übertragen, könnten mit ihren Facettenaugen die Tiere nicht mehr wahrnehmen. Experimentell wurde gezeigt, dass gestreifte Flächen von Bremsen gemieden werden. Der Zoologe und Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf widmet dieser Frage zwei Kapitel und argumentiert für die Tsetsefliege. Die der Schlafkrankheit entsprechende Trypanosomen-Infektion entspricht bei Pferden (zu denen Zebras gehören) der tödlichen Nagana-Seuche, und dies stellt den evolutionären Selektionsvorteil dar.

Wieder andere Vermutungen besagen, die Streifen dienten der Thermoregulation oder der Identifizierung der einzelnen Tiere untereinander und so dem Gruppenzusammenhalt. Es ist auch eine Kombination mehrerer Gründe denkbar.

Die entwicklungsbiologische Entstehung der Streifen ist bisher nicht vollständig geklärt. Von verwandten Tieren weiß man, dass die Melanozyten – Pigmentzellen, die das Fell dunkel färben – während der Embryonalentwicklung von der am Rücken liegenden Neuralleiste aus in Richtung Bauch wandern. Unklar ist, ob die Melanozyten nicht in die weißen Bereiche des Zebras wandern, ob sie in diesen Bereichen abgetötet werden oder ob dort einfach nur die Pigmentproduktion gehemmt ist. Wie die streifenförmige Regulation auf genetischer Ebene bewerkstelligt wird, ist bisher ebenfalls unbekannt. Der je Lebensraum unterschiedlich starke Kontrast zwischen hellen und dunklen Streifen korreliert am stärksten mit der Temperatur der Umgebung; welcher physiologische Mechanismus dafür verantwortlich ist, dass in besonders heißer Umgebung der Kontrast besonders ausgeprägt ist, ist ungeklärt

Auffallend ist auch die unterschiedliche Streifenzahl der drei Zebraarten: Während das Grevyzebra etwa 80 Streifen hat, hat das Bergzebra nur etwa 45 und das Steppenzebra sogar nur etwa 30. Nach einer Hypothese von Jonathan Bard sind die Streifen zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung bei allen Arten etwa 0,4 Millimeter (etwa 20 Zellen) breit. Allerdings findet diese Entwicklung nach Bard bei den drei Arten zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Entwicklung statt, und zwar beim Grevyzebra erst später, nach etwa 35 Tagen, sodass der Embryo dort größer ist und mehr Streifen Platz haben. Beim Bergzebra hingegen bilden sich die Streifen nach 28, beim Steppenzebra schon nach 21 Tagen, was zu einer geringeren Streifenzahl führt.

Ursprünglich waren die Zebras in ganz Afrika verbreitet. In Nordafrika sind sie jedoch schon in antiker Zeit ausgerottet worden.

Am weitesten verbreitet ist heute das Steppenzebra, das vom südlichen Sudan und Äthiopien bis Südafrika vorkommt. Das Grevyzebra bewohnt ein kleines Gebiet in Ostafrika (Kenia, Uganda, Äthiopien und Somalia). Das Bergzebra bewohnt das südwestliche Afrika vom südlichen Angola bis Südafrika. Das Grevyzebra bevorzugt trockene Halbwüsten, das Bergzebra ist auch an Gebirgsregionen angepasst und kommt bis in 2000 Meter Seehöhe vor. Das Steppenzebra lebt in verschiedenen Habitaten wie Grasländern und offenen Wäldern.

Das Sozialverhalten ist unterschiedlich. Beim Grevyzebra etablieren die männlichen Tiere Paarungsterritorien, die über 10 Quadratkilometer groß sein können – eine der größten bekannten Reviergrößen aller Pflanzenfresser. Obwohl sich manchmal Tiere zu Verbänden zusammenfinden, gibt es bei diesen Arten keine dauerhaften Beziehungen zwischen erwachsenen Tieren. Beim Berg- und beim Steppenzebra begleiten die Hengste überwachend eine stutengeführte Herde. In diesem Fall kann es auch zur Bildung größerer Herden mit etablierter Rangordnung kommen.

Zebras sind wie alle Pferde Pflanzenfresser, die vorwiegend Gräser zu sich nehmen.

Zebras in der Massai Mara
Zebras in der Massai Mara

Flusspferd in der Massai Mara

Das war schon beeindruckend: Unser Zelt mit Veranda lag genau an einem Hippo Pool oberhalb des Talek River. Also genug Zeit die Tiere zu beobachten. Mich erinnerte das an das Kinderbuch meiner Tochter von Emeli Plunsch und Fridolin Flatter. Schön zu beobachten wie die Madenhacker in stiller Freundschaft mit dem Hippo deren Reinigung betreiben. Bei Einbruch der Dunkelheit verließen die Tiere den Fluss um zu fressen. Am frühen Morgen wurde es dann immer laut, wenn die Tiere von ihrer nächtlichen Weidetour zurückkamen.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Das Flusspferd (Hippopotamus amphibius), auch Nilpferd, Großflusspferd oder Hippopotamus genannt, ist ein großes, pflanzenfressendes Säugetier. Es lebt in Gewässernähe im mittleren und südlichen Afrika. Zusammen mit dem Breitmaulnashorn zählt es zu den schwersten landbewohnenden Säugetieren nach den Elefanten. Mit einem Gesamtbestand von rund 125.000 bis 150.000 Tieren und einem erwarteten weiteren Rückgang der Population ist die Art gefährdet.

Zusammen mit dem Zwergflusspferd und zahlreichen ausgestorbenen Arten bildet das Flusspferd die Familie der Flusspferde (Hippopotamidae). Obwohl sie „-pferde“ genannt werden, sind Flusspferde mit den Pferden nicht näher verwandt. Traditionell werden sie in die Ordnung der Paarhufer gestellt. Nach derzeitiger Lehrmeinung sind indessen die Wale die nächsten Verwandten der Flusspferde, die zusammen mit den paraphyletischen Paarhufern das Taxon der Cetartiodactyla bilden

Die Bezeichnung Flusspferd ist eine Lehnübersetzung des griechischen Wortes ἱπποπόταμος hippopótamos (gebildet aus hippos „Pferd“ und potamos „Fluss“). Hippopotamus, der wissenschaftliche Name der Gattung, ist die latinisierte Form des griechischen Wortes. Der Namensbestandteil amphibius bezieht sich auf die amphibische Lebensweise im Wasser und an Land. Die englische Bezeichnung hippopotamus wird in der Umgangssprache oft zu hippo abgekürzt.

Der Name Nilpferd rührt daher, dass die aus europäischer Sicht ersten Flusspferde am Nil entdeckt wurden, wo sie heute aber am Unterlauf ausgerottet sind.

Flusspferde sind schwere Tiere mit einem fassförmigen Körper, einem wuchtigen Kopf und kurzen Gliedmaßen. Die kräftigen Beine enden in jeweils vier nach vorne ragenden Zehen, die mit Schwimmhäuten verbunden sind.

Flusspferde erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 2,9 bis 5,1 Metern, wozu noch ein 40 bis 56 Zentimeter langer Schwanz kommt. Die Schulterhöhe beträgt 150 bis 165 Zentimeter. Das Gewicht schwankt zwischen 1000 und 4500 Kilogramm. Männchen sind generell größer und schwerer als Weibchen.

Die Haut der Tiere ist so spärlich mit kurzen, feinen Haaren bedeckt, dass sie nackt erscheinen. Die Haut ist bräunlich, annähernd kupferfarben gefärbt, an der Oberseite ist sie dunkler und am Bauch purpurn. Auch im Gesicht, speziell um die Augen, Ohren und an den Wangen, können purpurne oder rosafarbene Flecken vorhanden sein.

Der Kopf des Flusspferds ist groß und wuchtig. Die Schnauze ist vorne sehr breit, was durch die Eckzahnfächer bedingt ist. Auf Höhe der Prämolaren ist sie stark eingeschnürt. Die Nasenöffnungen liegen erhöht und sind verschließbar. Auch die leicht hervorstehenden Augen und die bis zu 10 Zentimeter langen Ohren sitzen hoch am Kopf, so dass nur sie aus dem Wasser herausragen, wenn das Tier unter der Wasseroberfläche schwimmt.

Pro Kieferhälfte haben die Flusspferde zwei oder drei Schneidezähne, einen Eckzahn, vier Prämolaren und drei Molaren. Die Schneide- und Eckzähne wachsen das ganze Leben lang. Die Schneidezähne sind rundlich, glatt und weit voneinander entfernt. Die oberen Schneidezähne sind eher klein und nach unten gerichtet, die unteren sind länger (vor allem das innere Paar) und weisen nach vorne. Die Eckzähne sind hauerartig entwickelt, die unteren sind größer und können eine Gesamtlänge von 70 Zentimetern erreichen (von denen 30 Zentimeter aus dem Zahnfleisch ragen). Die Prämolaren haben in der Regel einen Höcker, die Molaren weisen zwei Paar Höcker auf, nur der hinterste drei. Flusspferde können ihre Kiefer bis zu ca. 150° aufklappen.

Flusspferde sind heute nur noch in Afrika südlich der Sahara verbreitet. Im westlichen Afrika sind sie selten und die Population ist auf eine Reihe kleinerer Gruppen aufgeteilt, die insgesamt rund 7000 Tiere in 19 Ländern umfassen. Durch die zerstückelten Populationen ist die Art im westlichen Afrika am bedrohtesten. Im östlichen Afrika sind sie noch relativ zahlreich, so gibt es rund 30.000 im Osten der Demokratischen Republik Kongo und auch zehntausende in Äthiopien, dem Sudan und Tansania. Hinzu kommen noch mehrere tausend Flusspferde in Kenia und Uganda, sodass im östlichen Afrika rund 70.000 dieser Tiere leben.

Im südlichen Afrika beträgt die Gesamtpopulation rund 80.000. Die meisten davon leben in Sambia, das mit rund 40.000 Individuen die höchste Anzahl aller Länder hat. Größere Populationen gibt es auch in Mosambik, Malawi und Simbabwe. In Südafrika sind sie auf den nordöstlichen Landesteil – vorwiegend den Kruger-Nationalpark – beschränkt. Regional sind sie im mittleren und südlichen Afrika ausgestorben, so etwa im größten Teil Südafrikas und in Mauretanien. Auch in der südlichen Sahara lebten sie bis vor etwa 2000 Jahren in den damals noch dort vorhandenen Seen.

Noch bis vor kurzem bewohnten die Flusspferde auch das Niltal und das Nildelta in Ägypten. Die letzten dort lebenden Tiere starben am Anfang des 19. Jahrhunderts aus. Auch das Tal des Jordan gehörte früher zu ihrem Verbreitungsgebiet. In der Nähe des Atlasgebirges im nordwestlichen Afrika kamen sie bis vor etwa 3500 Jahren vor.

Während der Eem-Warmzeit vor rund 120.000 Jahren waren Flusspferde auch an den Flussläufen von Rhein und Themse verbreitet, wie Knochenfunde belegen.

Als Neozoon konnte sich das Flusspferd im Einzugsgebiet des Rio Magdalena im Departamento de Antioquia in Kolumbien etablieren, wo es nach 1979 von Pablo Escobar eingeführt und ausgewildert wurde.

Flusspferd in der Massai Mara

Löwen in der Massai Mara

Bei unseren Pirschfahrten konnten mehrere Löwenrudel aufgespürt werden. Einmal trafen wir kurz nach einem Riss ein. Ein anderes Mal konnte eine Vorbereitung auf eine Jagd auf einen Büffel gesehen werden. Die Löwen hatten den Büffel schon umstellt. Doch dann kamen Büffel aus der Herde heran um den einzelnen Büffel zu schützen. Die Jagd wurde abgebrochen und die Löwen zogen sich zurück

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Der Löwe (Panthera leo, veraltet/poetisch/mundartlich Leu) ist eine Art der Katzen. Er lebt im Unterschied zu anderen Katzen in Rudeln, ist durch die Mähne des Männchens gekennzeichnet und ist heute in Afrika sowie im indischen Bundesstaat Gujarat beheimatet

Der Löwe ist nach dem Tiger die zweitgrößte Katze und damit das größte Landraubtier Afrikas. Ein Löwenmännchen hat eine Kopfrumpflänge von 170 bis 250 Zentimetern, eine Schulterhöhe von bis zu 123 Zentimetern und eine Schwanzlänge von rund einem Meter. Ausgewachsene männliche Tiere kommen auf ein durchschnittliches Körpergewicht von 190 Kilogramm. Die Schwankungsbreite reicht von 150 bis 225kg, in Ausnahmefällen bis zu 272kg. Weibchen sind mit 140 bis 175 Zentimetern Kopfrumpflänge, einer Schulterhöhe von 100 Zentimetern und einem 85 Zentimeter langen Schwanz deutlich zierlicher und haben ein Körpergewicht von rund 126 Kilogramm. Im Schnitt haben Löwen eine größere Schulterhöhe als Tiger, sind aber insgesamt etwas kürzer.

Löwen haben ein kurzes, sandfarben oder gelblich bis dunkel-ocker gefärbtes Fell. Die Unterseite und die Beininnenseiten sind stets heller. Männliche Exemplare haben zudem eine lange Mähne, die meist dunkelbraun ist, aber auch schwarz, hellbraun oder rotbraun sein kann. Diese Mähne breitet sich von den Wangen bis über die Schultern aus, seltener über Bauch und Brust. Form und Farbe der Mähne variiert nicht nur zwischen Individuen, sondern auch beim selben Individuum im Laufe des Lebens in Abhängigkeit von der körperlichen Verfassung.

Besonders lange und dunkle Mähnen sind ein Zeichen guter Verfassung und Kampfeskraft, da der Hormonstatus und der Ernährungszustand Auswirkung auf Dichte und Länge der Mähne haben. Experimentelle Untersuchungen mit ausgestopften Löwenmännchen haben gezeigt, dass Weibchen positiv auf Modelle mit längeren und dunklen Mähnen reagieren, während Männchen Modelle mit ausgeprägten Mähnen eher meiden. Praktischen Nutzen könnte die Mähne als Schutz gegen Prankenhiebe und Bisse bei Rangkämpfen rivalisierender Männchen haben. Hierdurch erklärt sich der evolutionäre Vorteil, den Männchen durch eine Mähne haben, nicht aber Weibchen, da sie eher auf die Jagd spezialisiert sind und nicht auf Kämpfe und bei der Jagd eine Mähne anders als bei Kämpfen nicht von Vorteil ist.

Während der letzten Eiszeiten besaßen die Löwen (je nach Einteilung in verschiedene Arten, heutzutage meist nur als Unterarten einer Art) ein großes Verbreitungsgebiet. Es reichte in der letzten Kaltzeit von Peru über Alaska, wo der Amerikanische Löwe vorkam, erstreckte sich über Sibirien und weite Teile Nordasiens und Europas, wo der Höhlenlöwe vorkam, bis Indien, Arabien und Afrika im Süden. Einen Großteil dieses Verbreitungsgebietes büßten die Löwen allerdings schon am Ende des Eiszeitalters ein.

Das geschichtliche Verbreitungsgebiet des Löwen umfasste nicht nur große Teile Afrikas, sondern auch das südöstliche Europa sowie Vorderasien und Indien. Im frühesten Holozän war der Löwe noch im Norden Spaniens verbreitet, um 5500 bis 3000 v. Chr. ist er noch aus Ungarn und der ukrainischen Schwarzmeerregion durch Knochenfunde nachgewiesen. Dass auf dem Balkan noch in der Antike Löwen lebten, berichten zahlreiche zeitgenössische Gelehrte (zum Beispiel Herodot, Aristoteles, Plutarch, Xenophon). Man nimmt an, dass der Löwe in Europa durch menschliches Zutun im 1. Jahrhundert n. Chr. ausstarb. Die letzten Fossilfunde stammen aus dem Norden Griechenlands. Ein eisenzeitlicher Löwen-Fund aus dem Süden Spaniens wird dagegen auf für Zirkusspiele eingeführte Tiere zurückgeführt.

Heute ist die Verbreitung weitgehend auf das Afrika südlich der Sahara beschränkt. Nördlich der Sahara starb die Art in den 1940er-Jahren aus, ebenso wurden die asiatischen Löwenpopulationen während des 20. Jahrhunderts nahezu vollständig vernichtet. Ein kleiner Restbestand hat sich jedoch im Gir-Nationalpark in Gujarat (Indien) gehalten.

Löwen sind anpassungsfähig und kommen in einer Vielzahl von Habitaten vor. Der bevorzugte Lebensraum des Löwen ist die Savanne, doch kommt er auch in Trockenwäldern und Halbwüsten vor, früher auch in der trocken-kalten Mammutsteppe. Niemals findet man ihn in dichten, feuchten Wäldern oder wasserlosen Wüsten. Deshalb fehlt die Art naturgemäß in den zentralafrikanischen Regenwäldern und den trockensten Wüsten Nordafrikas und Vorderasiens. Die Bezeichnung „Wüstenkönig“ ist somit nicht zutreffend.

Im Gegensatz zu den übrigen, eher einzelgängerischen Großkatzen leben Löwen im Rudel. Ein solches Rudel besteht vor allem aus untereinander verwandten Weibchen und deren Nachkommen, die von einer „Koalition“ aus einigen ausgewachsenen Männchen verteidigt werden. Für gewöhnlich gibt es in einem Rudel drei bis vier ausgewachsene Männchen, die in der Rangordnung über den Weibchen stehen, ausnahmsweise bis zu sieben, nur in seltenen Ausnahmefällen nur eines. Die dominanten Männchen sind in der Regel (aber nicht immer) miteinander verwandt. Die Größe des Reviers und die Anzahl der Beutetiere korreliert mit der Rudelgröße, die zwischen 3 und 30 Exemplaren liegen kann. Das Revier eines Löwenrudels umfasst 20 bis 400 Quadratkilometer. Seine Grenzen werden mit Kot und Urin markiert, auch das weithin hörbare Gebrüll demonstriert den Anspruch der Revierinhaber.

Die jungen Männchen bleiben etwa zwei bis drei Jahre im Rudel, bis sie ihre Geschlechtsreife erreicht haben; danach werden sie vertrieben. Junge Männchen streifen mitunter über Jahre umher und schließen sich meist mit anderen nomadisierenden Männchen zusammen. Diese Bindung zwischen miteinander verwandten oder auch fremden Löwen kann dabei sehr stark werden. Die Nomaden legen in dieser Zeit sehr große Strecken zurück, respektieren keine Reviergrenzen, gründen aber auch keine eigenen Reviere. Um ein eigenes Rudel zu erobern, müssen sie die alten Revierbesitzer vertreiben oder im Kampf besiegen. Solche Rangordnungskämpfe sind in der Regel blutig, und nicht selten können sie tödlich enden. Geschlagene Rudelführer werden vertrieben und führen dann meist ein Leben als Einzelgänger. Oft sterben sie jedoch an den Folgen der Kampfverletzungen.

Nach der Eroberung eines Rudels durch neue Männchen kommt es häufig zum Infantizid, das heißt die neuen Rudelführer töten die Jungen ihrer Vorgänger. Der biologische Nutzen kann darin gesehen werden, dass die Weibchen nach kurzer Zeit wieder paarungsbereit sind und das neue Männchen eigenen Nachwuchs zeugen und so seine Gene verbreiten kann. Die führenden Männchen des Rudels können sich meist nur für wenige Jahre gegen Konkurrenten durchsetzen, bis sie von jüngeren, stärkeren Artgenossen vertrieben oder getötet werden. Im Durchschnitt wechseln die dominanten Männchen eines Rudels alle zwei bis drei Jahre. Im Gegensatz zu den Männchen verbringen die Weibchen in der Regel ihr gesamtes Leben in dem Rudel, in dem sie geboren wurden.

Löwen sind weniger reinlich als beispielsweise Hauskatzen. In der Regel wird nur der Nasenrücken gereinigt. Gegenseitige Fellpflege gibt es nur bei groben Verschmutzungen, wie zum Beispiel durch Blut der Beutetiere.

Löwen jagen meist bei Dunkelheit oder in den kühlen Morgenstunden. Zu den Beutetieren gehören vor allem Antilopen, Gazellen, Gnus, Büffel und Zebras, aber auch Hasen, Vögel und manchmal Fische. In manchen Gegenden spezialisieren sich Löwen auch auf eher untypische Beutetiere. So schlagen Löwen in großen Rudeln mit Gruppenstärken von etwa 30 Tieren am Savuti bisweilen halbwüchsige Elefanten und am Linyanti Flusspferde (beides im Chobe-Nationalpark, Botswana) oder auch Giraffen (meist Jungtiere). In Teilen dieses Nationalparks und im benachbarten Hwange-Nationalpark machen Elefanten etwa 20 % der Löwennahrung aus, wobei vor allem Jungtiere und insbesondere Halbwüchsige im Alter von 4 bis 11 Jahren erlegt werden. In Namibia zählen bei den Wüstenlöwen auch Seebären zu den Beutetieren. Selbst große Rudel sind aber nicht in der Lage, ausgewachsene Nashörner zu erlegen.

Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
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Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara
Löwen in der Massai Mara

Elefanten in der Massai Mara

Obwohl es kein typisches Elefantengebiet ist, gibt es gute Bestände derselben. 1973 ging man von 720 Tieren aus, 1977 wurden 703 Exemplare gezählt und in den Jahren 1982 und 1987 waren es 1100 Elefanten. Sie wandern in beiden Richtungen über die Staatsgrenze. Da Kenias Regierung ihren Schauwert für den Tourismus erkannt hat, sind die Bemühungen zur Erhaltung der Elefanten bemerkenswert groß. Von September bis November ziehen Herden aus der Serengeti durch Masai Mara.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Der Afrikanische Elefant (Loxodonta africana), auch Afrikanischer Steppenelefant, ist eine Art aus der Familie der Elefanten. Er ist das größte gegenwärtig lebende Landsäugetier. Der früher als Unterart des Afrikanischen Elefanten betrachtete Waldelefant (Loxodonta cyclotis) wird heute als selbstständige Art angesehen. Der Afrikanische Elefant zählt zu den sogenannten „Big Five“.

Ein Afrikanischer Elefantenbulle wird durchschnittlich 3,20 Meter hoch und 5 Tonnen schwer. Selten können Bullen auch eine Körperhöhe von 4 Metern und ein Gewicht von 7,5 Tonnen erreichen. Kühe sind kleiner und leichter als Bullen, im Schnitt werden sie 2,50 Meter groß und 2,8 Tonnen schwer. Die Kopfrumpflänge beträgt 6,00 bis 7,50 Meter, der Schwanz ist etwas länger als 1,00 Meter. Es besteht ein Sexualdimorphismus.

Im Gegensatz zum Asiatischen oder Indischen Elefanten besitzen sowohl die Männchen als auch die Weibchen in aller Regel Stoßzähne. Sie können beim Männchen gelegentlich bis 3 Meter lang und 100 kg schwer sein. Der größte je vorgefundene Stoßzahn maß 3,50 Meter. Beim Bullen wachsen die Stoßzähne ein Leben lang sowohl in die Länge als auch in die Breite. Die Stoßzähne der Kuh wachsen nach dem 15. Lebensjahr nur noch in die Länge und dies mit einer sehr viel geringeren Geschwindigkeit als beim Bullen; sie wirken daher schlanker als die des Bullen. Die Stoßzähne werden zum Graben, Stochern und zur Verteidigung eingesetzt und damit abgenutzt; sie können dabei auch ganz oder teilweise abbrechen.

Ein äußerer Unterschied zum Asiatischen Elefanten sind die deutlich größeren Ohren, die eine Länge von 2 Metern erreichen können. Am Rüsselende besitzt der Afrikanische Elefant zwei „Finger“, der Indische Elefant nur einen. An den Vorderfüßen hat er meist vier und an den Hinterfüßen meist drei Zehen. Der Asiatische Elefant dagegen hat fünf Zehen vorne und vier Zehen an den Hinterfüßen. Die Anzahl der Zehen ist jedoch kein sicheres Unterscheidungsmerkmal. Der Afrikanische Elefant weist zudem im Gegensatz zur hochgewölbten Stirn der asiatischen Form eine flache, fliehende Stirnpartie sowie im Gegensatz zum Buckelrücken des Asiaten meist einen Sattelrücken auf. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind Aufbau und Struktur der Backenzähne

Elefanten können nicht schwitzen. Nur über die gut durchbluteten Ohren, die von bis zu 14 Liter Blut pro Minute durchflossen werden, kann überschüssige Wärme abgegeben werden. Das erklärt ihre Größe. Ansonsten kühlen sich Elefanten auch gerne im Wasser ab.

Afrikanische Elefanten brauchen in ihrem Lebensraum eine Wasserstelle, die sie einmal täglich aufsuchen können. Wenn es der Wasserstand erlaubt, baden sie gerne und lassen beim Untertauchen manchmal nur den Rüssel aus dem Wasser herausragen.

Afrikanische Elefanten sind tag- wie nachtaktiv. Sie ruhen meistens während der Mittagshitze und/oder nach Mitternacht, indem sie am Boden liegend oder (häufiger) gegen einen Baum gelehnt schlafen. Im Durchschnitt legt eine Herde pro Tag 12 Kilometer zurück. Ihre Gehgeschwindigkeit beträgt dabei 10km/h. Wenn nötig können Elefanten jedoch auch 40km/h schnell laufen. Unbedroht sind Elefanten friedliche Tiere. Allerdings werden Elefantenkühe mit sehr jungen Kälbern schnell aggressiv, wenn man sich ihnen zu sehr nähert. Beide Geschlechter drohen, indem sie den Rüssel heben, die Ohren schwenken, Staub auftreten und den Kopf hin und her schütteln. Vor dem Angriff wird mit einem lauten Trompeten gewarnt.

Die Herde wird von einer reifen, meist älteren Leitkuh geführt. Im Schnitt umfasst eine solche Herde zehn Kühe mitsamt ihrem Nachwuchs. Wenn Herden aufeinandertreffen, schließen sie sich manchmal auf Zeit zu losen Verbänden zusammen, die mehrere hundert Tiere umfassen können. Die Leitkuh hält die Herde zusammen und behält ihre Position bis zum Tode. Dann nimmt meist ihre älteste Tochter ihren Rang ein. Männchen sind nur als Jungtiere Teil einer Herde; wenn sie mit etwa acht Jahren die Pubertät erreichen, werden sie von den älteren Kühen vertrieben. Meist finden sich Männchen zu eigenen Junggesellenverbänden zusammen, nur während der Musth sind sie als Einzelgänger unterwegs.

Die Lebenserwartung beträgt etwa 70 Jahre. Abgesehen vom Menschen kennen Afrikanische Elefanten wenige natürliche Feinde. Allerdings scheinen sich Löwen in einigen Gebieten Afrikas zunehmend auf die Jagd nach ihnen spezialisiert zu haben. Im Chobe-Nationalpark in Botswana und im benachbarten Hwange-Nationalpark Simbabwes machen Elefanten mittlerweile etwa 20% der Löwennahrung aus, wobei vor allem Jungtiere und Halbwüchsige im Alter bis zu elf Jahren erlegt werden.

Der Afrikanische Elefant ernährt sich von Gräsern, Wurzeln, Blättern, Zweigen, Baumrinden, Holz und verschiedenen Früchten. In Gefangenschaft bekommen Elefanten überwiegend Heu. Sie verbringen 16 bis 20 Stunden mit Fressen. Am Tag frisst ein Elefant etwa 200 bis 300kg.

Bei Elefanten erneuern sich die abgenutzten Zähne bis zu sechs Mal, wobei jeweils nur ein Molar je Kieferhälfte in Gebrauch ist (sog. horizontaler Zahnwechsel). Nachdem die letzten Zähne abgenutzt sind, ist ein Elefant auf weichere Nahrung angewiesen. Sehr alte Elefanten suchen daher Sümpfe auf, um die dortigen Gräser zu fressen, und letztlich werden ihre Überreste oft an solchen Orten gefunden. Dieser Umstand hat zur Legende um die sogenannten „Elefantenfriedhöfe“ geführt.

Extrem wichtig für Elefanten ist Wasser, von dem sie täglich 100 bis 150 Liter benötigen. Die Kenntnis von Wasserstellen bzw. die Suche danach ist für das Überleben besonders während der Trockenzeit entscheidend.

Elefanten in der Massai Mara
Elefanten in der Massai Mara
Elefanten in der Massai Mara
Elefanten in der Massai Mara

Büffel in der Massai Mara

Eine Büffelherde mit einigen hundert Tieren kreuzte unübersehbar unseren Weg. Ich habe ein paar Fotos gemacht. Aber leider kam diese große Herde nicht so richtig raus. Ältere Bullen werden von den Herden ausgeschlossen und sind allein oder in kleinen Verbänden unterwegs. Auch das konnte ich mehrfach beobachten.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer), auch Schwarzbüffel, Afrikanischer Büffel oder Steppenbüffel genannt, ist ein sehr großer Vertreter aus der Familie der Hornträger, welcher in weiten Teilen des östlichen und südlichen Afrikas vorkommt. Dort bewohnt er offene Savannenlandschaften und bewaldete Flussgebiete des Tief- und Hochlands. Charakteristisch ist der robuste Körperbau und die großen, abwärts geschwungenen Hörner, die auf großen Hornbasen auf der Stirn aufsitzen. Das Sozialsystem des Kaffernbüffels ist komplex und umfasst Herden aus verwandten Kühen mit Jungtieren und gelegentlich Bullen, Junggesellengruppen aus männlichen Tieren und einzelne männliche Individuen. Vor allem die jeweiligen Herden zeigen ein dynamisches Verhalten durch permanentes Aufspalten und Wiedervereinen. Sie ziehen in räumlich begrenzten Aktionsgebieten in einem jährlich von Witterung und Nahrungsangebot vorgegebenen Rhythmus umher. Die sie begleitenden oder flankierenden Bullen sind regelmäßig in Dominanzkämpfe um das Paarungsvorrecht eingebunden, die mit Kopf- oder Körperrammen durchgeführt werden. Kühe bringen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt, welches rund ein bis anderthalb Jahre gesäugt wird. Der weibliche Nachwuchs verbleibt zumeist in der Herde, der männliche verlässt sie später. Die Nahrung umfasst überwiegend harte Gräser, in Trockenzeiten kann aber auch der Anteil an weicheren Pflanzen deutlich ansteigen. Dadurch haben die Tiere saisonal und regional bedingt unterschiedliche Ernährungsstrategien. Die Bestände sind im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes in Folge einer Rinderpest-Epidemie zusammengebrochen. Heute ist der Kaffernbüffel weitgehend auf Schutzgebiete beschränkt, gilt aber als häufig und nicht bedroht.

Büffel in der Massai Mara
Büffel in der Massai Mara

Wasserböcke in der Massai Mara

Als Wasserbock werden zwei Arten afrikanischer Antilopen aus der Gattung der Wasserböcke (Kobus) bezeichnet. Man unterscheidet den Ellipsen-Wasserbock (Kobus ellipsiprymnus) und den Defassa-Wasserbock (Kobus defassa). Beide wurden ursprünglich in einer Art zusammengefasst und zur Unterscheidung von den anderen Arten der Gattung Kobus auch unter dem Namen Gemeiner Wasserbock geführt, heute gelten sie als eigenständig.

Der Ellipsen-Wasserbock (Kobus ellipsiprymnus) ist eine große, kräftige, bis zu 270kg schwere Antilope mit zotteligem, graubraunem Fell und einem weißen Ring um den Schwanzansatz (die namengebende Ellipse). Auch das Gesicht ist teilweise weiß, und ein weißer Streifen zieht sich von der Kehle bis zum Ohrenansatz. Nur die männlichen Tiere tragen lange, stark geringelte, weit geschwungene und nach vorne gerichtete Hörner. Die Schulterhöhe beträgt 1,30m.

Das Verbreitungsgebiet reicht von Südafrika und Nordost-Namibia über Botswana und Mosambik und die Savannen Ostafrikas bis nach Äthiopien und Somalia.

Diese Antilopenart ist an Dauergewässer gebunden, in deren Nähe sich Wälder oder offenes Grasgelände mit Dickicht und Schilf bewachsene Gebiete befinden. Junge Männchen bilden eigene Herden, Weibchen und Jungtiere leben in Gruppen von 5 bis 10 Tieren zusammen.

Die weiblichen Wasserböcke leben in Herden von etwa fünf, in seltenen Fällen bis zu siebzig Tieren. Ebenfalls Herden bilden junge Männchen. Dagegen werden ältere Männchen zu Einzelgängern, die ein Revier gegen Artgenossen verteidigen und jedes durchziehende Weibchen für sich beanspruchen.

Wasserböcke in der Massai Mara

Krokodile in der Massai Mara

Am Mara River und am Tarek River konnte ich Krokodile beobachten. Sie lagen gut getarnt am Ufer oder schwammen im Wasser, wobei nur der Kopf zum Teil aus dem Wasser ragte .Überwiegend habe ich die Krokodile an den Furten der Flussübergänge gesehen.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Das Nilkrokodil (Crocodylus niloticus) ist eine Art der Krokodile (Crocodylia) aus der Familie der Echten Krokodile (Crocodylidae). Die normalerweise 3–4m lang werdende Art bewohnt Gewässer in ganz Afrika und ernährt sich größtenteils von Fischen. Gelegentlich können Nilkrokodile jedoch auch große Säugetiere (z. B. Zebras) unter Wasser zerren und ertränken.

Das Nilkrokodil ist das größte Krokodil Afrikas und erreicht normalerweise Längen von 3 bis 4m. Große Weibchen werden über 2,8m lang, während große Männchen über 3,2m lang werden können. Sehr selten werden über 6m Länge erreicht, als Maximum gelten 6,5m. Die Schnauze ist 2 mal so lang wie an der Basis breit. Der Ruderschwanz ist kräftig und seitlich abgeflacht. Erwachsene Nilkrokodile sind oberseits dunkel-olivfarben, der Bauch ist einheitlich porzellanfarben. Die Jungtiere sind hell olivfarben und dunkel gefleckt und gebändert. Die Färbung der Krokodile wird stark von den im Wasser gelösten Stoffen beeinflusst.

Tagsüber sonnen sich Nilkrokodile meist am Ufer, nachts gehen die Krokodile ins Wasser. An den großen afrikanischen Flüssen, die nicht saisonal austrocknen, sind Nilkrokodile das ganze Jahr über aktiv. In saisonal austrocknenden, kleineren Gewässern lebende Krokodile bleiben wesentlich kleiner (2,4–2,7m) als Krokodile in permanenten Gewässern. Sie verbringen die Trockenzeit in 9–12m langen Erdhöhlen, die in einer Kammer mit einigen Luftlöchern enden. In einer solchen Kammer überdauern bis zu 15 Krokodile die Trockenheit.

Nilkrokodile gehen nachts ins Wasser um zu jagen – sie sind generalistische Fleischfresser. Der Hauptbestandteil der Nahrung adulter Nilkrokodile ist Fisch.

Große Nilkrokodile können auch Großsäuger erjagen. Sie lauern der Beute meist unter den Oberflächen von Flüssen oder Wasserstellen auf, an denen die Tiere zum Trinken eintreffen, und bleiben durch das flache Profil des Kopfes und die nahezu geräuschlose Fortbewegung unbemerkt. Das Opfer wird dann angesprungen, im Sprung gepackt, ins Wasser gezerrt und ertränkt. Unter anderem wurde von Zebras, Antilopen, Stachelschweinen, jungen Flusspferden und auch anderen Raubtieren wie Hyänen oder Löwen berichtet, die von Nilkrokodilen erbeutet worden waren. Aas gehört ebenfalls zur Nahrung des Nilkrokodils.

Nilkrokodil-Weibchen sind nicht territorial. Die Männchen bilden Reviere und verteidigen einen Uferabschnitt hartnäckig gegen andere Männchen. Sie schwimmen regelmäßig die Grenzen ihres Territoriums ab und vertreiben Eindringlinge. Gelegentlich kommt es zu Kämpfen.

Krokodile in der Massai Mara
Krokodile in der Massai Mara
Krokodile in der Massai Mara

Grant Gazelle in der Massai Mara

Die Tiere sind mit einer Schulterhöhe von 82cm und einem Körpergewicht von 80kg große Vertreter der Gazellen. Sie kommen im Osten Afrikas vor, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Tansania, Kenia und Uganda nordwärts bis Äthiopien und Somalia.

Diese Gazellen sind oben durchgehend rotbraun und an der Bauchseite weiß. Den weißen Spiegel begrenzt außen ein senkrechter, schwarzer Streifen. An der Seite verläuft ein horizontales Band, das allerdings bei erwachsenen Tieren nicht sehr stark ausgeprägt ist. Ein weißer Streifen erstreckt sich vom Auge bis zur Nase, die Hörner sind lang und geringelt und stehen je nach Art dichter oder weiter beieinander. So trägt N. petersi relativ kurze, schmale Hörner, die fast gerade sind, während die Spitzen der Hörner bei einigen Vertretern von N. granti nach unten gerichtet sind.

Die Wahl des Habitats ist bei den Tieren sehr vielfältig, sie reichen vom Gestrüpp der Halbwüsten bis zur offenen Baumsavanne, allerdings werden Fluren mit langen Gräsern vermieden.

Die Laub- und Grasfresser leben in Herden bis zu 30 Tieren, wobei ein ausgewachsenes Männchen die Weibchen und die Nachkommen leitet.

Zusammengestellt aus Wikipedia

Grant Gazelle in der Massai Mara

Impalas in der Massai Mara

Auf der Safari konnten wir viele Impalas bewundern. Auch die Schiebekämpfe um die Weibchen.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Die Impalas (Aepyceros) sind eine Gattung mittelgroßer afrikanischer Antilopen, die gleichzeitig die monotypische Tribus Aepycerotini bilden. Wegen der äußerlichen Ähnlichkeit wurden die Impalas früher oft in die Nähe der Gazellen gestellt, nach neuen Erkenntnissen sind sie aber enger mit den Kuhantilopen verwandt.

Impalas erreichen eine Schulterhöhe von 90 cm und ein Gewicht von 40 kg (Weibchen) bis 65 kg (Männchen). Sie sind oben rehbraun gefärbt, die Flanken haben dabei eine etwas hellere Farbe. Der Unterbauch, die Brust, die Kehle und das Kinn sind weißlich. Den Steiß ziert beidseitig ein senkrechter schwarzer Streifen. Tarsalgelenk und Metacarpus sind dagegen schwarzbraun, weshalb diese Art auch Schwarzfersenantilope (A. melampus) genannt wird. Oberhalb des Hufes wächst an jedem Hinterlauf ein schwarzes Haarbüschel. Der Kopf ist zierlich, die Augen groß und die Ohren schmal und spitz. Bei der Schwarznasenimpala (A. petersi) ist ein namensgebender dunkler Streifen auf der Nase ausgebildet, der bei der Schwarzfersenantilope deutlich diffuser erscheint. Die Männchen haben leierartige Hörner, die bis zu 90 cm lang werden können und nach hinten, seitwärts und oben ausschwingen.

Bevorzugtes Habitat der Impala ist die offene Savanne. Während der Fortpflanzungszeit bewacht ein Impalamännchen in der Regel eine Gruppe von Weibchen. Dabei geht er wie auf einer Parade hin und her, zeigt seine Hörner, legt die Ohren zurück und hebt seinen Schwanz. Der Kampf der Männchen um einen Harem lässt sich in drei Kampffolgen aufteilen. Im ersten Teil demonstriert der Herausforderer seine helle Bauchseite, gähnt und lässt die Zunge herausschnellen. Dann senkt das Männchen seinen Kopf als Herausforderung zum Kampf. In der zweiten Phase stehen sich die beiden Rivalen einander mit erhobenem Kopf gegenüber, rücken vor und ziehen sich wieder zurück. Gibt nach dieser Demonstrationsphase noch keines der Männchen auf, verkeilen die beiden Tiere die Hörner ineinander und schieben sich vor und zurück, trennen sich wieder und beginnen mit ihrem Schiebekampf wieder von vorne, bis eines der Tiere aufgibt. Blut fließt in der Regel nicht.

Weibliche Impalas leben mit ihren Jungen in Herden von zehn bis hundert Tieren. Von diesen getrennte Herden bilden junge und alte Männchen, die zu schwach sind, um ein Revier zu verteidigen. Männchen im mittleren Alter sind territoriale Einzelgänger und beanspruchen jedes Weibchen für sich, das ihr Revier durchwandert.

Auf der Flucht können Impalas hohe Geschwindigkeiten erreichen und bis zu 9 Meter weite Sprünge vollführen. Bei der Überquerung von z. B. Farmzäunen können sie außerdem bis zu 3 Meter hoch springen. Sie suchen allerdings meistens eine Deckung auf, anstatt allein auf ihre Geschwindigkeit zu vertrauen. Zu ihrer Verteidigungsstrategie gegenüber Hetzjägern wie dem Afrikanischen Wildhund zählen auch sogenannte Prellsprünge, bei denen die Antilopen steifbeinig in die Luft springen.

Impalas in der Massai Mara
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Hyänen

Das war schon grausig als eine Hyäne mit einem Kopf von einem Zebra im Maul daher kam. Auch habe ich Hyänen beobachtet die sich in einer Schlammmulde verkrochen haben. Damit Beutetiere ihre Witterung nicht aufnehmen.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Die Hyänen (Hyaenidae) sind eine Säugetierfamilie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora) mit vier rezenten Arten, die in weiten Teilen Afrikas sowie im westlichen und südlichen Asien leben. Häufig ist mit dem Begriff Hyäne speziell die größte und individuenreichste Art Tüpfelhyäne gemeint, deren Rivalität zu Löwen ein populäres Thema in Tierfilmen darstellt.

Bei den Hyänen werden zwei Unterfamilien unterschieden. Die drei Arten der ersten, der Eigentlichen Hyänen (Hyaeninae), sind durch ein kräftiges Gebiss charakterisiert: die Tüpfel-, die Streifen- und die Schabrackenhyäne. Die Tüpfelhyäne ernährt sich vorwiegend durch aktive Jagd, während die Streifen- und die Schabrackenhyäne in erster Linie Aasfresser sind. Die monotypische zweite Unterfamilie (Protelinae) repräsentiert der Erdwolf, der sich fast ausschließlich von den Vertretern einer Termitengattung ernährt und dessen Backenzähne deswegen stark verkleinert sind. Hauptbedrohung für die Hyänen stellt die Bejagung durch den Menschen dar.

Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 55–160cm, der Schwanz ist mit 20–40cm relativ kurz. Die Schulterhöhe misst 45–81cm, die Vorderbeine sind länger und kräftiger gebaut als die Hinterbeine, was die Ursache für den bei allen Hyänenarten typischen, schräg nach hinten abfallenden Rücken darstellt. Die Weibchen der Tüpfelhyänen, die größte Art, sind rund 10% größer als die Männchen; bei den anderen Arten gibt es keinen signifikanten Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der Größe. Die Eigentlichen Hyänen wiegen 26–55kg, wobei einzelne Tüpfelhyänen bis zu 86kg erreichen; der Erdwolf ist mit 8–14kg die bei weitem kleinste und leichteste Art. Hyänen haben an Vorder- und Hinterbeinen vier Zehen, außer dem Erdwolf, der an den Vorderbeinen je einen Zeh mehr aufweist. Die Pfoten tragen stumpfe, nicht einziehbare Krallen.

Die Deckhaare sind rau, mit Ausnahme der Tüpfelhyäne besitzen alle Arten eine lange Rückenmähne, die sich von den Ohren bis zum Schwanz erstreckt. Diese Mähne kann aufgerichtet werden, wodurch das Tier größer erscheint. Beim Fell der einzelnen Arten zeigen sich verschiedene Brauntöne, die Tüpfelhyäne ist gefleckt, die Streifenhyäne und der Erdwolf sind gestreift, nur die Schabrackenhyäne ist weitgehend einfarbig. Der Schwanz ist buschig.

Die Weibchen haben ein bis drei Paare Zitzen, den Männchen fehlt – im Unterschied zu den meisten anderen Raubtieren – der Penisknochen (Baculum). Weibliche Tüpfelhyänen weisen eine, unter den Säugetieren einmalige, Maskulinisierung („Vermännlichung“) auf: Die Clitoris ist vergrößert, die Schamlippen sind verschlossen und bilden eine hodensackähnliche Struktur. Das Urinieren, die Begattung und Geburt erfolgen durch die Clitoris. Heranwachsende Streifenhyänen haben Wölbungen im Genitaltrakt, ausgewachsen zeigen sie jedoch, ebenso wie die beiden anderen Hyänenarten, keine Besonderheiten im Bau des Geschlechtstraktes. Beide Geschlechter besitzen einen gut entwickelten Analbeutel, aus dem ein Sekret abgegeben wird, das zur Reviermarkierung dient.

Die Schneidezähne der Hyänen sind unspezialisiert, und die Äußeren sind größer als die anderen. Die Eckzähne sind vergrößert. Das Gebiss der Eigentlichen Hyänen ist kräftig. Die Prämolaren sind an das Aufbrechen von Knochen angepasst und vergrößert, besonders der dritte obere und der dritte untere Prämolar. Ihr Zahnschmelz besitzt eine komplexe Struktur, was das Zerbrechen der Zähne verhindert. Der vierte obere Prämolar und der erste untere Molar sind wie bei allen Landraubtieren zu Rei￟ä¦hnen entwickelt; diese Zähne sind klingenförmig und dienen dem Zerschneiden von Fleisch. Die hinter den Reißzähnen gelegenen Molaren sind verkleinert oder fehlen völlig, dadurch bleibt für die verbleibenden Backenzähne mehr Platz: die Prämolaren werden breiter, und die Reißzähne sind so besser vor Abrieb geschützt.

Verbunden mit dem kräftigen Gebiss der Eigentlichen Hyänen ist eine starke Kaumuskulatur; der Musculus temporalis besitzt einen hohen Kamm an der Ansatzstelle am Schädel. Der gewölbte Schädel sorgt für eine bessere Umsetzung der Beißkräfte. Dank ihres außergewöhnlichen Kieferapparates können Tüpfelhyänen Beißkräfte von über 9kN entwickeln. Sie sind in der Lage, die Beinknochen von Giraffen, Nashörnern und Flusspferden aufzubrechen, die über 7cm Durchmesser haben. Anpassungen der Erdwölfe an die Insektennahrung bestehen aus einem breiten Gaumen mit einer breiten, spatelförmigen Zunge, die mit großen, kegelförmigen Papillen bedeckt ist.

Die Augen aller Hyänen sind mit einem Tapetum lucidum ausgestattet, was eine gute Sehleistung in der Nacht ermöglicht. Die Ohren sind groß und zugespitzt, nur bei der Tüpfelhyäne sind sie rundlich.

Generell bewohnen Hyänen eher trockene Gebiete wie Halbwüsten, Savannen, Buschsteppen und felsige Bergländer; manchmal sind sie auch in Sumpfgebieten und Gebirgswäldern zu finden. Im äthiopischen Hochland sind sie bis in 4100m anzutreffen. Allerdings meiden sie reine Sandwüsten ebenso wie Tiefland-Regenwälder. Hyänen sind in der Regel nicht sehr wählerisch in Bezug auf ihren Lebensraum, jede der vier Arten kommt in mehreren Habitaten vor. Sie haben wenig Scheu vor Menschen und halten sich gelegentlich auch in der Nähe menschlicher Ansiedlungen.

Hyänen
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Kronenkranich in der Massai Mara

Glück gehabt. Der Kronenkranich in seiner ganzen Pracht posiert nur wenige Meter von unserem Auto entfernt.

Zusammengestellt aus Wikipedia:

Der Kronenkranich (Balearica pavonina), auch Schwarzhals-Kronenkranich, Pfauenkranich oder Dunkler Kronenkranich genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Kraniche (Gruidae). Er ist nahe mit dem Südafrika-Kronenkranich (Balearica regulorum) verwandt. Es werden zwei Unterarten unterschieden. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in Subsahara-Afrika.

Die Bestandssituation des Kronenkranich wird mit vu (=vulnerable - gefährdet) angegeben, da die Populationszahl des Kronenkranichs in den Jahrzehnten stark zurückgegangen. Wesentliche Ursache ist die Zerstörung seines Lebensraumes durch Trockenheit, Überweidung, Anwendung von Pestiziden und Entwässerung.

Die Nominatform Westafrikanischer Kronenkranich (Balearica pavonina pavonina) erreicht eine Körperlänge von 95 Zentimeter. Das Körpergefieder ist dunkel schiefergrau bis schieferschwarz. Die Flügel sind weiß und rotbraun, die inneren Armschwingen sind nicht verlängert und die Zahl der Handschwingen beträgt zehn. Die Hinterzehe ist gut ausgebildet und hoch angesetzt. Sie erlaubt es dem Kronenkranich, Halt beim Aufbaumen zu finden.

Wie für Kronenkraniche charakteristisch hat der Kronenkranich auf dem Hinterkopf eine auffallende, strohgelbe und büschelförmig ausgebildete Federkrone. Der große nackte Wangenfleck ist bei der Nominatform oben weiß und unten rosarot. Der rote Wangenfleck reicht bis zur unteren Augenkante. Die Kehlklunker sind bei beiden Unterarten nur sehr klein

Die Kronenkraniche bewohnen offene Graslandschaften in Wassernähe sowie Sumpfgebiete und Verlandungszonen von Seen. Sie kommen auch auf landwirtschaftlichen Nutzflächen vor. Außerhalb der Brutperiode ist der Kronenkranich ein geselliger Vogel, während der Fortpflanzungszeit ist er gewöhnlich paarweise zu beobachten. Wie alle Kraniche sind auch Kronenkraniche monogam und gehen eine Dauerehe ein.

Ihre Nester errichten Kronenkraniche in unmittelbarer Gewässernähe. Es handelt sich gewöhnlich um Bodennester, nur ausnahmsweise werden sie auch in niedrigen Büschen oder auf Bäumen errichtet. Gelegentlich nutzen sie auch die alten Nester von Greifvögel für ihr Brutgeschäft. Das Gelege umfasst drei bis vier Eier, die Brutzeit beträgt 28 bis 31 Tage. Beide Elternvögel brüten und betreuen anschließend die Jungvögel. Diese sind in einem Alter von etwa 10 bis 12 Wochen flugfähig.

Die Nahrung besteht aus Sämereien und verschiedenen Getreiden. Sie fressen außerdem Insekten, Mollusken, Krebstiere und Fische sowie Amphibien und Reptilien.

Kronenkranich in der Massai Mara

Die Massai Giraffe

Die Massai-Giraffe (Giraffa tippelskirchi) ist, nach neuesten Erkenntnissen, eine eigenständige Art innerhalb der Gattung der Giraffen (Giraffa) der Familie der Giraffenartigen (Giraffidae)

Männchen werden bis zu 6 Meter hoch und erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 3,5 Meter. Die Weibchen sind in der Regel etwas kleiner und leichter. Das Muster des Haarkleids besteht aus dunklen Flecken, die sich von der helleren Grundfarbe abheben. Die Flecken dienen der Hitzeabgabe. Im Unterhautgewebe verläuft um jeden Flecken eine ringförmige Arterie, die Äste in die Flecken hinein aussendet. Über eine stärkere Durchblutung kann die Giraffe so mehr Hitze abgeben und ist nicht auf Schatten angewiesen.

Bei den Massai- und Netzgiraffen hat jedes Individuum seine ganz charakteristische Fellzeichnung, durch die es sich von allen anderen Artgenossen unterscheidet. Die Massai-Giraffe weist besonders weit auseinander liegende und ausgefranste Sternflecken auf. Die Flecken haben stark zerteilte Ränder. Die gekerbte Felderung erinnert teilweise an Weinblätter (die Giraffe wird deshalb auch Weinblatt-Giraffe genannt). Die Farbe der Flecken reicht von hellbraun bis fast schwarz.

Die Art ist im Südosten Afrikas in den Grassteppen und Buschsavannen im südlichen Kenia und Tansania beheimatet

Zusammengestellt aus Wikipedia

Die Massai Giraffe
Die Massai Giraffe
Die Massai Giraffe

Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung

Die absolute Ruhe von immensen Ausblicken, gedeckten Farben und frischer Luft... und das immer gegenwärtige Versprechen von etwas. Die Luftballons schweben schweigend über allem "wie ein wahr gewordener Traum".

Die Ballons heben in der Morgendämmerung (06:15 Uhr) nach Kaffee und einer Flugbesprechung ab. Der einstündige Flug bietet Ihnen eine Vogelperspektive auf das Beste, was Ostafrika zu bieten hat.

Nachdem Sie gelandet sind, sorgt ein Sektfrühstück im Busch für noch mehr Begeisterung, die Sie von der frühen Morgenluft und den Anblicken und Geräuschen, die nur ein Adler je gesehen hat, erhalten werden.

Der frühe Morgen ist die ideale Zeit, um wilde Tiere auf den Ebenen zu sehen, und im Masai Mara Game Reserve in Kenia ist es eine Erfahrung, die Sie nie vergessen werden.

Die Ballons sind 10 Stockwerke hoch und werden von Cameron Balloons aus Bristol, England hergestellt.. Die Ballons halten etwa 400 Flugstunden in der wilden afrikanischen Sonne, was bedeutet, dass sie alle 2 Jahre ersetzt werden müssen.  Sie sind doppelt so groß wie Double Eagle II, der Ballon, mit dem die Amerikaner im August 1978 erfolgreich den Atlantik überquerten.

Der größte der Ballone, der Cameron A315, ist so hoch wie ein zehnstöckiges Gebäude, misst an seinem Umfang 100 Fuß und hat ein Volumen von 9000 Kubikmetern.. Die A315 gehört zu den größten operativen Ballons der Welt. Auf Meereshöhe hat er eine Tragfähigkeit von über zwei Tonnen (2000kg), obwohl in Afrika nur maximal 12 Passagiere und der Pilot befördert werden. Der Umschlag des Ballons besteht aus einem Nylongewebe, das dem eines Spinnakersegels überlegen ist. Der Korb wird von erfahrenen Handwerkern in den Royal Blindenwerkstätten in Bristol aus geflochtenem Rohr und Weide gefertigt. Das Design wurde in über hundert Jahren Ballonflug nicht übertroffen, da es nur wenige andere Materialien gibt, die Stärke mit Belastbarkeit für so wenig Gewicht kombinieren.

Der Auftrieb des Ballons kommt von heißer Luft, die etwas leichter ist als die umgebende kalte Atmosphäre. Je heißer der Ballon ist, desto schneller steigt er. Während der Ballon abkühlt, steigt er langsam ab. Der Pilot kann den Ballon steuern, um das Gras oder die Spitzen von Bäumen zu bürsten, könnte aber, wenn er wollte, bis zu 15.000 Fuß hochgehen. Das Fliegen in der Mara ist jedoch bodenständiger.

Die Luftballons werden nicht bei Windgeschwindigkeiten größer als 15mph (30km/h) geflogen, so dass die ruhigen afrikanischen Morgen die perfekte Zeit für unsere Flüge sind. Die Ballons müssen dorthin gehen, wo die Winde sie hinführen, aber da Winde in unterschiedlichen Höhen oft unterschiedliche Richtungen haben, kann der Pilot seine Höhe und damit seine Richtung wählen.

Der Ballon wird durch gewöhnliches Kochgas "angetrieben", um die Luft in der Hülle zu erwärmen. Das Kraftstoffsystem ist in jeder Hinsicht dupliziert, um ein Versagen des Brenners zu verhindern Wenn jedoch die gesamte Energie verloren gehen sollte (etwas, was in der Tat nie passiert ist), würde der Ballon eine stabile kalte Abwärtsbewegung eingehen, wobei die Hülle als Fallschirm fungiert.. Dieses Merkmal des Ballons macht es zu einer der sichersten Flugformen.

Um einen Ballon zu steuern, ist es notwendig, genau wie bei anderen Flugzeugtypen einen Pilotenschein zu erlangen. Es gibt eine festgelegte Anzahl von Unterrichtsstunden und die gleichen theoretischen Prüfungen, die bestanden werden müssen, wie jeder feste Pilot. Ballonpiloten führen ebenso wie ihre Gegenspieler für Starrflügler Logbücher, führen Vorflugkontrollen durch und überwachen die Wetterbedingungen für ein sicheres Fliegen. Darüber hinaus haben die Ballonpiloten eine umfangreiche berufliche Ausbildung absolviert und verfügen über internationale Erfahrung.

 Zusammengestellt aus: Game watchers safari

Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung
Heißluftballon Safari in der afrikanischen Morgendämmerung

Mara Serena Lodge

Den zweiten Teil der Reise war ich in dieser Lodge untergebracht:

Im Herzen des berühmten Mara-Dreiecks im weltberühmten Masai Mara Nationalreservat gelegen, ist die Mara Serena Safari Lodge das ultimative Safari-Ziel. Hoch oben auf einem von Busch verhüllten Hügel mit langem Blick über die Savanne und hinunter zu den gewundenen Windungen des mit Nilpferchen gefüllten Mara-Flusses, steht es im Mittelpunkt einer der dramatischsten Wildnis-Arenen Afrikas.

Die Masai Mara Safarilodge, die das kreisförmige Motiv eines traditionellen Maasai Manyatta widerspiegelt, verbindet internationale Raffinesse mit roher afrikanischer Schönheit und bietet zwei Reihen von Einzelzimmern, von denen jedes seinen eigenen Blick auf den berühmten Mara River bietet. Die zentrale Bar und die Speisesäle bieten eine spektakuläre Aussicht, ebenso wie der Pool mit Felsen. Jedes einzigartig präsentierte Zimmer ist in einer eigenständigen, modularen Einheit untergebracht, mit ungestörtem Blick, privatem Balkon und geräumigem Sitzbereich.

Die Mara Serena Safari Lodge befindet sich im berühmten Mara-Dreieck des Masai Mara Nationalreservats, das 320 Kilometer von Nairobi entfernt liegt.

Zusammengestellt aus Sun World

Mara Serena Lodge
Mara Serena Lodge

Mara Bush Camp – Private Wing

Ein wunderbares und luxuriöses Camp inmitten der zentralen Masai Mara .Von hier aus habe ich wunderbare Pirschfahrten mit meinem Fahrer und Guide James unternommen.

Das Mara Bush Camp - Private Wing zählt zu den besten Camps in der Masai Mara. Naturnähe und Luxus werden hier kombiniert. Einer der größten Pluspunkte ist aber die fantastische Lage.

Zusammengestellt aus SunWorld:

Das Camp verfügt über 12 Zelte welche auf Stelzen direkt am Fluss gebaut sind. 8 der zwölf Zelte liegen dabei direkt am Fluss, während 4 Zelte in einem kleine Waldgebiet liegen, um noch mehr Privatsphäre zu garantieren.

Alle Gästezelte sind mit lokal gefertigten Möbeln ausgestattet und bieten besten Komfort eines Bush Camps. Sie sind sehr großzügig geschnitten und verfügen neben dem Schlaf/Wohnbereich über Badezimmer mit separater Toilette und Dusche und auch über eine überdachte Veranda. Luxus inmitten der Wildnis Afrikas. Es stehen ebenfalls 2 Familien Zelte seinen Gästen zur Verfügung. Dabei gibt es getrennte Schlafbereiche für Eltern und Kinder.

Allgemeine Einrichtungen:

Restaurant: Sofern das Wetter al fresco Mahlzeiten nicht zulässt, werden Sie im Restaurantzelt die für Sie exzellent und frisch zubereiteten Speisen in stillvollem Ambiente genießen. Das Küchenteam freut sich, Sie während Ihres Aufenthaltes kulinarisch verwöhnen zu dürfen. Sie werden überrascht sein welche Köstlichkeiten mitten in der Wildnis Afrikas zubereitet werden.

Bar: Das Barzelt im Mara Bush Camp - Private Wing ist direkt zum Fluss ausgerichtet. Von den gemütlichen Sitzecken hat man einen schönen Blick auf den Fluss und unser Barkeeper wird Sie mit Cocktails verwöhnen. Dies ist der ideale Aufenthaltsort vor und nach den Mahlzeiten, wenn Sie nicht gerade eine Pirschfahrt erleben oder es für das Aussichtsdeck zu heiß ist. Das Barzelt lädt auch zum geselligen Zusammensein nach dem Abendessen ein. Sie finden dort auch Bücher über Kenia und deren Tierwelt und können so mehr über das Land erfahren.

Foto - Lounge: Für alle fotobegeisterten gibt es eine eigene Lounge. Die geschmackvoll eingerichtete Foto Lounge bietet Ihnen die Möglichkeit Akkus zu laden oder an Ihrem PC die Bilder des Tages zu sichten und die Bilder zu sichern. Gerade Fotografen finden hier einen idealen Platz, um über ihre Bilder zu sprechen und sich fachlich auszutauschen. Ungestört von anderen Besuchern kann man sich so seinen Fotos widmen. Zusätzlich gibt es einen kleinen Souvenirshop mit ausgewählten und qualitativ hochwertigen Produkten.

Hippo Deck: Am Nachmittag lässt sich wunderbar auf dem Aussichtsdeck entspannen. Bei einem Coktail kann man das Treiben der Flusspferde im "Hippopool" beobachten. Neben gemütlichen Sitzmöglichkeiten gibt es natürlich ausreichend Sonnenschutz und auch eine kleine Bar lädt an heißen Nachmittagen ein, den Durst mit einem kühlen Getränk zu stillen. Teilweise findet man hier mehr als 60 Flusspferde im Wasser.

Lagerfeuerplatz: Gemütlich sitzt man am Abend beim Lagerfeuer und erzählt von den Erlebnissen des Tages. Bei einem kühlen Getränk und kleinen Leckereien in netter Gesellschaft können die ereignisreichen Safariabende ausklingen.

Mara Bush Camp – Private Wing
Mara Bush Camp – Private Wing
Mara Bush Camp – Private Wing
Mara Bush Camp – Private Wing
Mara Bush Camp – Private Wing

Großer Afrikanischer Grabenbruch

Verlauf des Großen Afrikanischen Grabenbruchs

Der Große Afrikanische Grabenbruch (englisch Great Rift Valley oder East African Rift System (EARS)) ist eine Riftzone, die sich von Ostafrika nach Südwestasien erstreckt und durch die Spaltung der Arabischen Platte von der Afrikanischen Platte während der letzten 35 Millionen Jahre entstanden ist. Es wird angenommen, dass sich von der Afrikaplatte entlang des Grabenbruches eine neu entstehende Platte abtrennt, für die die Bezeichnung Somaliaplatte verwendet wird.

Erforscht und in seiner geologischen Bedeutung erkannt wurde der Grabenbruch zuerst durch den Schotten John Walter Gregory, nach dem er auch manchmal Gregory-Rift genannt wird.

Der Große Afrikanische Grabenbruch ist von seinem nördlichen Ende in Syrien bis zu seinem südlichen Ende in Mosambik rund 6000 Kilometer lang. Die Breite des Tals variiert zwischen 30 und 100 Kilometern, die Tiefe von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Metern.

Orontes, Jordangraben und Rotes Meer

Den nördlichsten Teil des Rifts bildet der Flusslauf des Orontes (Nahr al-Asi) mit der Ghab-Ebene (al-Ghab) und der Bekaa-Ebene (al-Biqa), es folgt das Tal des Jordans, der Jordangraben, in dem der Fluss durch den See Genezareth zum Toten Meer fließt. Weiter südwärts bildet das Rift die Aravasenke und dann den Golf von Akaba und das Rote Meer.

Am südlichen Ende des Roten Meeres bildete sich eine Verzweigung. Der Golf von Aden bildet die östliche Fortsetzung. Bevor sich das Rift öffnete, war die Arabische Halbinsel mit dem Horn von Afrika verbunden; von hier aus wird es Teil des mittelozeanischen Rückens des Indischen Ozeans.

Diese Linie trennt die Arabische Platte von der afrikanischen Kontinentalscholle.

Ostafrikanischer Graben

Südwestlich bildet die Störung nun den kontinentalen Ostafrikanischen Graben (East African Rift Valley), von dessen beeindruckenden Ausmaßen das gesamte Great Rift Valley ursprünglich seinen Namen bekam. Im Afar-Dreieck teilt der Graben zunächst als Äthiopischer Graben das geologisch alte Äthiopische Hochland in das nordwestlich gelegene Hochland von Abessinien und das südöstlich gelegene Somali-Hochland.

Östliches und Westliches Rift (Zentralafrikanischer Graben

In Ostafrika trennt sich das Tal in das Östliche Rift, und das Westliche Rift, auch Zentralafrikanischer Graben genannt. Der Victoriasee, der drittgrößte See der Welt, wird ebenfalls als Teil des Rift Valleys angesehen, obwohl er heute zwischen den beiden Ästen des Systems liegt.

Der Östliche Rift verliert sich etwas in den kenianischen Hochländern, in Kenia ist das Tal am tiefsten im Norden von Nairobi. Da es hier keinen Abfluss für das Wasser gibt, sind die gebildeten Seen nur flach und haben einen hohen Mineralgehalt. Durch Evaporation des Wassers bilden sich Salzseen und Salzlagerstätten. Lake Magadi besteht zum Beispiel aus Soda (Natriumcarbonat), Lake Elmenteita, Lake Baringo, Lake Bogoria und Lake Nakuru sind stark alkalisch, und Lake Naivasha braucht Frischwasserzufuhr, um seine biologische Vielfalt zu erhalten.

Der nördliche Teil des westlichen Grabens wird auch Albert-Rift (mit dem Albertsee) genannt, das sich im Kivu-Rift (mit Kiwusee) und im Tanganjika-Rift (mit dem Tanganjikasee) fortsetzt. Es wird begleitet von einigen der höchsten afrikanischen Gebirge und Berge, Virunga-Vulkane, Mitumba-Gebirge und Ruwenzori-Gebirge, und beinhaltet einige der tiefsten Seen der Welt (unter anderem den bis zu 1.470 Meter tiefen Tanganjikasee).

Südliches Rift

Der Südteil, nachdem sich die beiden Äste wieder vereinigen, wird South Rift Valley oder Malawi-Rift genannt, nach dem Malawisee. Er erstreckt sich bis in die Riftvalley-Küstenregion genannte Zone am Indischen Ozean in Mosambik, auf der Höhe Madagaskar, die vom Mündungslauf des Sambesi gebildet wird.

Die Zukunft

Das Rift Valley entwickelt sich weiter: In einigen Millionen Jahren wird das östliche Afrika vermutlich vom Rest des Kontinents abgespalten sein und eine neue eigene Landmasse bilden.

Die tektonische Aktivität, die das Rift Valley formte, schwächte die Erdkruste entlang ihrer Grenzen. Das Gebiet ist deshalb vulkanisch und seismisch aktiv. Es entstanden die Vulkane des Mount-Kenya-Massiv, des Kilimandscharo, Karisimbi, Nyiragongo, Mount Meru und Mount Elgon sowie das Kraterhochland in Tansania. Der OlᅠDoinyo Lengai-Vulkan ist noch aktiv und der einzige Karbonatit-Vulkan der Welt.

Zusammengestellt aus Wikipedia

Großer Afrikanischer Grabenbruch

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Rolf
Büttner

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