Juli 2017

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Von Bischkek / Kirgistan über Kashgar / China bis Islamabad / Pakistan


Die Reiseroute:

Reiseroute Karakorum Highway

Kirgistan


Beim Adlerjäger Talgart in Kirgistan bei Tamgar

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Abenddämmerung am Yssk Köl bei Tamgar

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Frühstück in Tamgar. Gastgeber: Eine russische Familie

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Naryn Region. Das Gebiet Naryn besteht vorwiegend aus Hochgebirgen und Plateaus, die zumeist mehr als 2.000m hoch liegen. Im Norden befindet sich der Gebirgssee Song Köl, der nach dem Yssyk Köl der zweitgrößte See Kirgistans ist.

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Fairy Tale am Yssyk Köl. Skazka ist kirgisisch und bedeutet Märchen. Der Skazka oder Fairy Tale Canyon liegt am Südufer des Yssyk Köl in Kirgistan, dem zweitgrößten Bergsee der Welt. Nur wenige Kilometer von der Straße entfernt, liegt der Canyon, der sich den Beinamen Märchen wirklich verdient. Die Landschaft scheint einem Märchen entsprungen. Die Aussicht ist märchenhaft: Bunte Berge, bizarre Sandsteinformationen und im Hintergrund das Blau des Yssyk Köl.

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Von Tamgar durch das Tian Shan über den Torsor Pass Richtung Naryn

Der Tian Shan ist ein etwa 2.450km langes, etwa 400km breites und bis 7.439m hohes Hochgebirge im Inneren von Asien und erstreckt sich über die zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan sowie das Uigurischen Autonome Gebiet Xinjiang im Nordwesten der Volksrepublik China.

Der spektakuläre Torsor Pass geht bis auf 3.893m. Neben spektakulären Panoramen ist der Pass auch eine Herausforderungen für jeden Offroad-Fahrer

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Das nördliche Tian Shan. Von Naryn über den Dolon Pass (3.030m), den Tölek Pass (2.500m), den Kalmak Ashu Pass (3.400m) zum Son Köl See
(3.100m). Unterwegs Fahrt mit einem russischen Mas. Der LKW wurde 1974 in Gorki / Sowjetunion gebaut. Auf dem Ashu Pass am Gletscher vorbei. Überall auf 3.000m ein Teppich voller gelber, blauer Blumen.

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Son Köl. Ein Bergsee auf 3.100m im nördlichen Tian Shan in Kirgistan. Zu Pferd unterwegs.

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Son Köl. Bergsee auf 3.100m im nördliche Tian Shan. Gute Nacht bis morgen. Dann geht es über den Papageien Pass zurück nach Naryn

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Heutige Etappe: Nördliches Tian Shan. Papageien Pass (3.300m). Danach durch die Geier Schlucht. Morgen geht es weiter über das zentrale Tian Shan nach China. Wenn alles klappt, bin ich morgen Abend in der Oasenstadt Kashgar bei den Uiguren am Rande der Taklamakan Wüste.

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Über den Tourugat Pass (3.800m) und entlang dem Shatyr Köl (3.600m) zur chinesischen Grenze. Vor verschlossenem Tor. In 4 Stunden wird geöffnet.

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China


Kashgar / Uigurien. Das Tian Shan mit meinem Freund Taltant Asemov überquert. Bin jetzt in Uiguirien angekommen. Zwei Tage Pause in der Oasenstadt Kashgar, einem Schnittpunkt der alten Seidenstraße. Dann geht es auf dem Karakorum Highway ins Gebirge zum Vater der Eisberge und weitere 7.000er. Doch zunächst Rast in der Altstadt im Hundertjährigen Teehaus. Der Wirt hat mich nach vier Jahren wiedererkannt und gleich einen Musiker organisiert.

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Auf der alten Seidenstraße von Kashgar nach Tashkurgan im chinesischen / tadschikischen / pakistanischen Grenzgebiet. Der Vater der Eisberge wird umfahren und ist von allen Seiten bei strahlendem Wetter zu bestaunen. Über den Subasch Pass geht es zum Subash Hishe Point auf 4.200m. Die autonome Republik Tashkurgan wird erreicht. Morgen reise ich nach Pakistan ein ---- wenn die Grenze offen ist!! Doch heute feiere ich erst mal meinen Geburtstag. Mein Fahrer Alim Jan hat eine furchtbar süße Torte besorgt. Sehr lieb....

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Entlang der alten Seidenstraße von der chinesischen Grenze bis nach Pakistan. Zollformalitäten im Kunjerab Port. Grenzübertritt am Kunjerab Pass (4.693m)

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Pakistan


Entlang der alten Seidenstraße.

Grenzübertritt auf dem Kunjerab Pass (4.963m) nach Pakistan. Weiter auf dem Karakorum Highway. Dann entlang des Hunzatals und des Hunza River. Meist auf einer Höhe von ca. 4.000m. Die Passstraße ist zum Teil weggebrochen und mehr als abenteuerlich. Sehenswert der Batura Gletscher. Übernachtung in Passu vor der tollen Felsformation „Kathedrale“.

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Pakistan: Hunza Tal

Heute gab es was ganz Besonderes zum Essen: Muleda, eine regionale Spezialität aus Yak Milch und Yak Butter. Über meine anschließende Verdauung werde ich nicht berichten. Von Passu aus geht es zum Atta Abod See auf 2.600m. Wenn der Pass durch Erdrutsche gesperrt ist, werden hier die LKW verladen und es geht per Kahn weiter. Bei dieser „Umschiffung“ ist so mancher LKW mit Ladung im See verschwunden. Über die NEUE Seidenstrass geht es dann weiter nach Karimabad. Auf der anderen Seite des Tals ist noch der Pass der 1m breiten alten Seidenstraße zu sehen.

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Pakistan. Shimshai Tal:

6 Stunden Adrenalin pur. Auf einer abenteuerlichen Fahrt über die einzige Passstraße in das Shimshai Tal (Passhöhe:3.300m). Oftmals war nur eine Handbreit Platz zwischen dem Jeep und dem Abgrund. Unten, zum Teil mehrere hundert Meter tiefer, der reißende Shimshai River. Vorbei am Monlongdee Gletscher und dem Distageen Gipfel (7.400m). Die Landschaft des Karakorum Gebirges ist beeindruckend. Am Ende des Shimsha Tals leben in einer Siedlung rund 230 Menschen. Dort habe ich die Bekanntschaft von Hasil Shah gemacht. Ein pakistanischer Bergsteiger, der schon mehrere 7.000er und 8.000er bezwungen hat. Auch den Schicksalsberg K2 (8.611m). U.a. war er mit Reinhold Messner unterwegs. Vor „seinem“ Berg dem Sunrise Year Gear Peak (6.354m), den er 2002 als erster Mensch bestiegen hat, habe ich ein Erinnerungsfoto mit ihm gemacht. Danach haben wir gegessen und sind den Rückweg angetreten. Mein Fahrer Nasir hat mich mit seinem Pathfinder wieder gut zurück nach Passu gebracht. Vorher mussten wir noch einen Bach überqueren, der seit dem Morgen zu einem reißenden Fluss geworden ist. Der Tag war heute so heiß, dass der Gletscher ungewöhnlich stark zu schmelzen angefangen hat. Am Abend wieder Übernachtung in Passu. Morgen geht es weiter Richtung Karimabad.

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Pakistan: Auf der NEUEN Seidenstraße, dem Kharakorum Highway von Karimabad nach Gilgit.

Zunächst ein Abstecher nach Duiker zum Eagles Nest. Von dort aus ein wunderschöner Blick auf das Hunza Tal. Im Hunza Tal leben seit hunderten von Jahren 11 verschiedene Völker friedlich miteinander.

Am Rakopotschi (7.780m), dem größten Berg der Region Gilgit / Baltistan wird Halt gemacht. Der Gletscher strahlt im Sonnenschein.

Im Dorf Pissan besuchen wir den Geburtsort meines Fahrers Arif. Die Dorfältesten werden mir vorgestellt. Es gibt Kirschen und Aprikosen die erstaunlicherweise in dieser Höhe wachsen. Danach verlasse ich die Provinz Nager und reise nach einigen Militärcheckpoints in die Provinz Gilgit ein.

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Von Gilgit nach Phandar

Heute habe ich den Kharakorum Highway verlassen und reise nach Phandar. Ein Abstecher zum Phandar See. Über den Chinar Pass geht es dem Gilgit Fluss entlang. Auf der einen Seite das Pamir Gebirge, auf der anderen Seite der Hindukusch. Das Afghanistan nicht fern ist, merkt man an den vielen Checkpoints von Militär und Polizei. Spannend war es, einer Flussüberquerung in einer abenteuerlichen Seilbahn beizuwohnen. Eine riesige Gerölllawine hatte den Pass hinweg gespült. Meterhohe Gesteins und Felsbrocken versperrten den Weg. Ein neuer Fluss hat sich seinen Weg gebahnt. Mit dem Geländewagen haben wir die Überquerung geschafft. Morgen geht es weiter Richtung Skardu.

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Pakistan: Von Gilgit nach Skardu.

Ich habe die NEUE Seidenstraße, den Karakorum Highway verlassen und fahre mit meinem Fahrer Arif von Gilgit nach Skardu. Wir fahren am Indus Fluss entlang. Unten der reißende Indus, rechts türmt sich der Himalaya auf und rechts die Karakorum Range.

Die Straßenverhältnisse erfordern von meinem Fahrer Arif höchste Konzentration. Es geht über Behelfsbrücken die von den Pionieren der pakistanischen Armee gebaut wurden. Wie überhaupt die Verbindungsstrasse nach Skardu vom Militär gebaut und jetzt „betreut“ wird. Militärisch ist diese Verbindung u.a. wegen des Nachschubs der Armee im Konflikt mit Indien wichtig.

Durch eine sehr, sehr große Gerölllawine wurden wir aufgehalten. Das Militär mit seinen Pionieren und schwerem Gerät mussten anrücken und die Straße freimachen. Ich war ein begehrtes Fotoobjekt. Alle wartenden Pakistanis wollten ein Foto mit mir.

Gut das Deutschland Fußballweltmeister ist und die Pioniere fußballbegeistert. Als alles geräumt war, wurden wir am Konvoi der wartenden Fahrzeuge vorbei dirigiert und konnte als einer der ersten weiterfahren. Bereitwillig rangierten alle Pakistanis ihre Fahrzeuge, so dass der German den Konvoi anführen konnte.

Durch das Kaschura Tal ging die Fahrt weiter zum gleichnamigen See auf 2.600m. Ein phantastischer Anblick. In Skardu bin ich nach der ganzen Aufregung gut angekommen.

Die indische Grenze und Kaschmir ist nicht mehr fern. Morgen müssen wir uns bei der Polizei ein Permit besorgen um über Khapulu hinaus zu kommen. Von dort gibt es die Kette der 7.000er zu sehen. Hoffentlich ist die Polizei auch Fußballbegeistert.

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Skardu, Provinz Gilgit-Baltistan in Pakistan.

Der Tag begann nicht gut. In Skardu gibt es kein Diesel. Durch den Erdrutsch und die verschüttete Straße sind die Tankwagen nicht durchgekommen. Also wurde kurzer Hand ein Fahrzeug gemietet das noch genug Diesel für den Tagesausflug nach Khapulu hat.

Über den Shayok Fluß ging es dann zunächst Richtung Shigar Valley. Über eine wüsten ähnliche Hochebene. In Shigar Besichtigung eines 400 Jahre alten Fort – heute ist es ein Hotel.

Auf der ganzen Reise in Pakistan gab es trotz der große Höhe keinen Tag an dem die Temperatur nicht zwischen 30 bis 35 Grad betragen hat. Auch heute ist es höllisch heiß.

Entlang des reißenden Shayok Fluss, der auch aus Flüssen aus Tibet gespeist wird, geht es bis Khapua. Besichtigung des Forts aus der Zeit als die Mongolen aus China sich hier niedergelassen haben. Am ersten Militärcheckpoint wurden wir abgewiesen. Keine Weiterfahrt wegen der nahen indischen Grenze möglich. Doch ich wollte unbedingt einen Blick auf das Machulo Gebirge mit seinen 5.000er, 6.000er  und 7.000er werfen.

Mein Fahrer fuhr über die Steinebene vor Khapula, dann über einen unbefestigten Pass und plötzlich standen wir wieder vor einem Militärposten. Den genauen Ort auf dieser 3.000m hohen Ebene weiß ich nicht. Auch hier wurden wir mit dem Auto an der Weiterfahrt gehindert. Aber das Militär war so freundlich mir zu gestatten zu Fuß weiter zu gehen. Die Belohnung: Ein toller Ausblick auf den Meshreburum (7.900m) und seinem Gletscher. Außerdem stand ich direkt vor den Gipfeln des Machulo Gebirges, der zum Himalaya gehört.

Auf der Rückfahrt nach Skardu Rast in einer Fernfahrergaststätte. Nachdem ich mit dem Wirt und den Fernfahrern ins Gespräch gekommen bin, wurde ich in die Fahrerkabine des Bedfords eingeladen. Ein Erlebnis…

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Von Skardu zum Desoi Plateau

Hurra, Hurra!!! Wir habe Diesel. Mein Fahrer Arif hat 8 Stunden gewartet um volltanken zu können. Durch den Erdrutsch und einen Brückeneinsturz war Skardu von der Außenwelt abgeschnitten. Doch jetzt geht es weiter. Zunächst lerne ich meine Begleitmannschaft für die nächsten 2 Tage kennen. Versorgungsfahrzeug, Fahrer, Koch. Küchenzelt, Verpflegung, Zelte alles für die Nächte auf dem Plateau dabei.

Dann geht es als erstes zum Sapara See auf 3.000m. Von dort klettern wir mit unserem Toyota Land Cruiser ganz langsam auf einer Schotterpiste den Ali Malik Pass auf 4.376m hoch. Unterwegs sind noch im Flussbett die Reste der letzten Eisfelder vom Winter zu sehen. Ebenso eine abenteuerliche Brücke aus 2 Baumstämmen und Zweigen. Nichts für schwache Nerven.

Erstaunlich, dass in einer Höhe von 3.800m noch Blumen blühen. Am Eingang zum Desoi Plateau auf 4.285m bin ich ein begehrtes Fotoobjekt der pakistanischen Selfi Jäger. Während die Männer einem gleich zur Begrüßung die Hand reichen, ist es nicht üblich die Frauen per Handschlag zu begrüßen. Alle Pakistani sind sehr, sehr freundlich. Unterwegs treffen wir auf zahlreiche Kleinbusse mit 23 Personen und mehr im Auto und auf dem Dach. Plus Gepäck!!

Auf 4.200m bei Bara Pani wird im Zelt auf 4.200m übernachtet. Das war Kalt!! Jetzt bin ich im pakistanisch / indischen Grenzgebiet. Die Grenze verläuft auf den Bergspitzen.

Der Koch hat ein lebendes Hühnchen aus unserem Proviantvorrat geschlachtet. Heute Abend gibt es Hühnersuppe.

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Pakistan: Vom Desoi Plateau zum Rama Lake

Eine einzigartige Nacht auf 4.200m liegt hinter mir. Ein wunderbarer Sternenhimmel. Noch nie war ich der Milchstraße so nah. Das Andere: Unter meiner Luftmatratze waren Steine. Schlafen wie ein Fakir. Außerdem hatte ich erhebliche Verdauungsprobleme - das hat wieder dazu beigetragen, dass ich mehrfach den Sternenhimmel bewundern konnte.

Am Morgen schneller Aufbruch nach dem Frühstück. Die Moskitos waren nicht zum Aushalten.

Wir fahren mit unserem Toyota Land Cruiser auf 4.200m über das Hochplateau. Auf der linken Seite die Berge Kaschmirs im Blick.

Die erste Station ist der Sheosa See auf 4.400m. Die Berge spiegeln sich im See.

Nach dem Passieren der Passhöhe auf 4.482m geht es abwärts auf 2.200m. Um danach nach Astor wieder auf 4.200m zu klettern.

Zwischendurch muss unser Toyota in die Werkstatt. Gelegenheit einen Omnibus und Trucks in der typisch pakistanischen Ausstattung zu bewundern.

Danach geht es zum Rama See. Von dort aus wollte ich den Nanga Parbat (8.125m) von der Südseite aus anschauen. Leider ist der Schicksalsberg in den Wolken verhangen. Nur ganz kurz blitzt er aus den Wolken hervor. Auf der anderen Seite blicke ich Richtung Astor auf die 6.000er und 7.000er Bergkette.

Wieder hält ein Erdrutsch uns auf. Doch diesmal ist die Wartezeit kurz. Mein Koch hat für heute Abend wieder ein Huhn besorgt. Es wird geschlachtet. Heute Abend gibt es Chicken Curry.

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Pakistan: Von Astor nach Naran

Die Nacht war nass und kalt. Es hat seit 4 Uhr früh in Strömen geregnet. Zelt mit fließend Wasser --- hat auch nicht jeder.

Über den Astor Pass (2.200m) und dem Talichi Pass geht es Richtung Vereinigung der Flüsse Astor und Indus zum Kharakorum Highway.

Auf der Höhe von Talichi: Endlich der Naga Parbat mit seinen stolzen 8.125m. Diesmal sehe ich die Nordseite mit den drei Hauptspitzen Die Schöne, die Rupal Flanke und den Nanga Parbat.

Bei Talichi verlässt mich mein Fahrer Arif. Erst jetzt erfahre ich zu meiner Überraschung, dass sein Auto nicht angemeldet und versteuert ist. Um in eine Stadt zu fahren wird es ihm zu gefährlich. Einen Ersatz hat er schon besorgt. Mit neuem Fahrer und Land Cruiser geht es weiter entlang dem Indus Fluss.

Dann beginnt der Aufstieg zum Barbuso Pass bis auf 4.451m. Die Passfahrt erfolgte unter Polizeischutz für mich. Da es vor längerem zu Überfällen kam, wurde der Schutz Ausländer von der Regierung angeordnet. Regen und Hagelstürme lassen leider eine schöne Aussicht nicht zu. Auf der Passhöhe werde ich wieder zum begehrten Selfi Objekt duzender freundlicher Pakistani.

In Naran angekommen, kurzer Stopp am Busbahnhof. Reges Treiben und reich verzierte Busse im pakistanischem Stil.

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Pakistan: Von Naran nach Islamabad

Heute fahre ich entlang dem Kunhard Fluss, um wieder auf den Kharakorum Highway zu stoßen. Bewaldete Berge und schöne Schluchten. Je näher wir den Städten kommen wird es schmutziger und dreckiger. Auch lebhafter und laut. Der Verkehr ist das reinste Action Kino. Nichts für europäische, gesittete Fahrkünstler.

Erwähnenswert: Wir fahren durch Abottabatt, wo sich Osama bin Laden seit Jahren versteckt hielt, bis die Amerikaner ihn erschossen haben. Die Stadt hat mehrere Kasernen, Offiziersschulen. Militär überall. Schwer zu verstehen, wie er hier unerkannt leben konnte. Was auffällt: Autos mit Werbung von verschleierten afghanischen Frauen.

Von Islamabad geht es über Istanbul wieder zurück nach Frankfurt.

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Rolf
Büttner

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