Juni 2017

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Südseetraum


Der Begriff Südsee ist eine gebräuchliche Bezeichnung für den Südpazifik. Geographisch gehören zur Südsee alle Bereiche südlich des Breitengrades von Panama. Zentrale Inselgruppen sind die Gesellschaftsinseln (Französisch-Polynesien / Tahiti), der Samoa-Archipel und die Fidschi-Inseln. Der Begriff Südsee wird häufig synonym mit Ozeanien und im engeren Sinne mit Polynesien verwendet (Polynesisches Dreieck). Die Eckpunkte werden bei diesem von den Hawaii-Inseln, Neuseeland (Aotearoa) und der Osterinsel (Rapa Nui) gebildet.

Französisch-Polynesien, ursprünglich Französisch-Ozeanien, ist ein französisches Überseegebiet in Polynesien. Es besteht aus einer Ansammlung kleinerer Inseln, Atolle und Archipele im südlichen Pazifik etwa bei 15° Süd und 140° West. Die bekannteste und bevölkerungsreichste Insel ist Tahiti; das Atoll Mururoa, auf dem französische Atomtests stattfanden, gehört ebenfalls zu Französisch-Polynesien.

Die Inseln Tha’e, Bora Bora, Rangiroa und Moorea wurden von mir besucht.

Südsee
Post Franzoesich Polynesien
Blaue Lagune
Moorea
Tauchen in Moorea
Taha
Bora Bora

Marquesas Inseln


Die Marquesas-Inseln (übersetzt „Die Erde der Männer“) gehören geografisch zu den ostpolynesischen Inseln und politisch zu Französisch-Polynesien. Sie liegen südlich des Äquators im Pazifischen Ozean, 1600 Kilometer nordöstlich von Tahiti bei 9° Süd und 139° West (Hiva Oa).

Die Marquesas mit 14 Inseln und zahlreichen kleinen Eilanden werden in eine nördliche Gruppe mit den Hauptinseln Nuku Hiva, Ua Pou und Ua Huka sowie in eine südliche Gruppe mit Hiva Oa, Tahuata und Fatu Hiva unterteilt. Die gesamte Landfläche umfasst 1274 km². Die Gesamtbevölkerung der Marquesas-Inseln, beläuft sich auf ca. 10.000 Personen.[1]

Die Marquesas sind die Gipfel einer aus der Tiefsee aufragenden Gebirgskette vulkanischen Ursprungs. Ähnlich wie Hawaii sind sie aus Hot-Spots der pazifischen Platte entstanden. Die Inseln liegen in drei Gruppen, nördliche, mittlere und südliche Gruppe, deren Alter von Südost nach Nordwest zunimmt. Die Gesteine der Insel Fatu Hiva im äußersten Südosten haben ein Alter von etwas mehr als einer Million, die von Hatutu im Nordwesten ein Alter von über vier Millionen Jahren.[2]

Ein umgebendes Saumriff fehlt, die meisten Inseln sind jedoch von kleinen Nebeninseln oder Rifffelsen umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mont Oave mit 1.232 Metern auf Ua Pou, zweithöchste der Mont Tekao auf der Insel Nuku Hiva mit 1.224 Metern.

Das Innere der großen Inseln ist überwiegend gebirgig, stark zerklüftet mit tief eingeschnittenen Tälern, deren Flüsse sich manchmal mit spektakulären Wasserfällen ins Meer ergießen. Einen Küstenstreifen oder eine Küstenebene gibt es nicht. Die einzigen ebenen Flächen liegen an den Mündungen der Täler und waren in der Inselgeschichte meist besiedelt und / oder landwirtschaftlich genutzt. In den Buchten sind gelegentlich kleine Strände aus schwarzem Sand, Kies oder Rollkieseln entstanden. Die Süd- und Ostseite der Inseln ist in Luv mit üppiger tropischer Vegetation nahezu undurchdringlich bedeckt, der Regenwald reicht bis in die höchsten Gipfel. Die windabgewandte, im Regenschatten liegende Nordwestseite ist meist arid, mit spärlichem Bewuchs und stellenweise wüstenähnlichem Charakter.

Mit dem Postschiff Aranui 5 habe ich die Marquesas Inseln besucht. Eine Reise die ich jedem empfehlen kann, der auf einem Frachtschiff unterwegs sein möchte und gleichzeitig nicht auf ein Mindestmaß an Kreuzfahrt Komfort verzichten möchte.

Aranui 5
Aranui 5
Aranui 5
Aranui 5

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Rolf
Büttner

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